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Freitag, 27. Juni 2014

[Filmkritik] In Time

Hallo ihr Freitagsfilmfreunde,

ein großes Entschuldigung, dass dieser Post heute früh leer schon einmal online gegangen ist. Da hatten wir etwas falsch eingestellt. Ist ja gerade die Zeit der WM, und ich hatte wirklich gehofft, dass ich es bis heute schaffe, Maleficent zu sehen, aber leider ist das nichts geworden. Da ich momentan auch so keine neuen Filme groß geschaut habe, gibt es hier einen alten Liebling: In Time. Ich bin der Meinung, dass ich den Film auf diesem Blog noch nicht vorgestellt haben, und das müssen wir dringend ändern.

Zur Handlung: Will ist ein junger Mann, welcher in einem ärmlichen Bezirk mit seiner Mutter lebt. Allerding ist hier einiges anders, als wir es gewohnt sind. Jeder Mensch hört an seinem 25. Geburtstag physisch auf zu altern. Ab diesem Zeitpunkt muss man für sein Leben arbeiten. Denn die Währung in dieser dystopischen Welt ist Zeit - Lebenszeit. Was das bedeutet, erfahren wir sehr früh im Film in einer -wie ich finde- sehr krassen und traurigen Szene.


Will trifft eines Tages jedoch einen Mann in einer Bar. Dieser scheint es darauf anzulegen, ausgeraubt zu werden, denn er hat über 100 verbleibende Jahre auf seiner Uhr. Das ist im Ghetto nichts alltägliches. Will rettet diesen Mann und erfährt von ihm, wie es ist, wenn man nicht jeden Tag um einen weiteren kämpfen muss. Dieser Mann hat das Leben satt, und so schenkt er will seine restliche Zeit. Dieser ist nun neureich und kann das Ghetto endlich verlassen.


Natürlich ist In Time vorrangig eine Art dystopischer Actionfilm. Aber er ist meiner Meinung nach viel mehr als das. Man kann naürlich viele Verbindungen auch zu Geld finden. Außerdem zeichnet der Film ein Bild davon, was uns irgendwann einmal noch einfallen könnte, um die Spanne zwischen arm und reich auszubauen. Auch heute schon leben wir nur deswegen so toll, weil wir andere ausbeuten. Im Film spiegelt sich das darin wieder, dass Wirtschaftmagnaten quasi unsterblich sind, die kleinen Leute meist nur den nächsten Tag gewiss haben, wenn überhaupt.


Aber natürlich will ich hier nicht nur über soziale Ungleichheit schreiben. Der Film ist sehr gut besetzt, wie ich finde. Ich liebe Justin Timberlake ja sowieso, und auch Amanda Seyfried macht eine wirklich gute Figur in dem Film. Dazu noch einer meiner Lieblinge, Cillian Murphy, auf der quasi-bösen Seite. Auch Matthew Bomer, den einige vielleicht aus White Collar kennen, ist ein echter Hingucker und hat einen kurzen Auftritt.


Es ist leider eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe. Dennoch kann ich euch sagen, dass ich ihn wirklich toll finde. Ich hab ihn bestimmt auch schon 2 oder 3 Mal geschaut. Ich finde die Grundidee total interessant, und viele Szenen sind wirklich beeindruckend und beängstigend zu gleich. Im Film gibt es eine Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Auf jeden Fall habe ich jetzt total Lust, den Film mal wieder zu schauen. :D


Ich würde diesen Film allen empfehlen, die Bonnie und Clyde oder Robin Hood mögen, die die Grundidee spannend finden, und die Actionfilme mit etwas tiefgehender Thematik mögen. Die Welt ist wirklich total faszinierend und regt zum Nachdenken an. Dennoch ist der Film wirklich unterhaltsam und man muss auch nicht jede Sekunde total mitdenken. Einfach eine tolle Sache. 

Habt ihr ihn gesehen? Was waren eure Gedanken? Ich habe bisher viel Gemischtes gehört.

Bis bald,

Eure Kitty Retro



1 Kommentar:

  1. Ich mag In Time auch sehr gerne. Schon allein deshalb, weil viele meiner Lieblingsschauspieler darin herumtanzen: Justin Timberlake, Amanda Seyfried und Alex Pettyfer. :) Die Story ist interessant und gut umgesetzt.
    LG Nina

    http://book-blossom.blogspot.co.at/

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