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Freitag, 21. Dezember 2012

[Filmkritik] Charlie und die Schokoladenfabrik


 Hallo alle Zusammen,

an dieser Stelle möchten wir euch eigentlich auf Weihnachten einstimmen, aber irgendwie hatten wir keine Idee für einen guten Weihnachtsfilm, den wir euch noch nicht vorgestellt haben. Also entschieden wir uns für einen Klassiker, der gestern ebenfalls im Fernsehen lief, nämlich "Charlie und die Schokoladenfabrik".

Dieser Film stammt aus dem Jahr 2005 und geht 106 Minuten. Er ist einer der heiß geliebten Tim Burton Filme, der nach dem Kinderbuch von Roald Dahl verfilmt wurde.

Charlie (Freddie Highmore) ist ein kleiner Junge, der in sehr armen Familienverhältnissen, aber über glücklich, lebt. Wie jeder kleine Junge liebt er Schokolade und sieht zu dem Schokoladenfabrikbesitzer Willy Wonka (Johnny Depp) auf. Dessen Schokoladenfabrik ist die größte weltweit und besitzt ein merkwürdiges Loch mitten im Gebäude. Von Außen ähnelt sie einem typischen Fabrikgebäude, von Innen ist sie jedoch sehr fantasiereich, schillernd und bunt. In dieser Fabrik arbeiten schon lange keine Stadtbewohner mehr, sondern die kniehohen Oompa Loompas, die alle gleich aussehen und Willy Wonka treue Dienste leisten.
Charlies Opa hat früher einmal in der Fabrik gearbeitet und würde zu gern sehen, wie es jetzt darin abläuft, da nichts außer die fertige Schokolade nach außen dringt.
Willy Wonka hat währenddessen eine Art Gewinnspiel gestartet und in seine Schokoladentafeln fünf Eintrittskarten zur Besichtigung seiner Fabrik versteckt. Fünf Kinder und ein dazugehöriger Erwachsener sollen das Innere seines Erfolges kennen lernen dürfen.
Für Charlie ist eine Tafel Schokolade ein halbes Vermögen und somit schenken ihm seine Eltern eine zum Geburtstag. Leider ist in dieser keine Eintrittskarte, doch sein Opa ist hellauf begeistert und schenkt ihm eine weitere Tafel, aber auch da, hat er kein Glück. Als wäre das noch nicht genug findet Charlie Geld und kauft sich noch eine Tafel. Ganz nach dem Motto alle guten Dinge sind drei ist er nun stolzer Besitzer einen goldenen Eintrittskarte.
Schon kann das Abenteuer beginnen. Er und vier weitere, verzogene Kinder beginnen ihre Besichtigung,  die voller unerwarteter Ereignisse steckt. Am Ende soll das wohlerzogenste und bescheidenste Kind laut Willy Wonkas Plan übrig bleiben, damit dieses dann sein Erbe antreten kann. Er selbst hat außer sich und seine Oompa Loompas nämlich niemanden, da er sich mit seiner Familie verstritten hat.



Blue Diamond:
Das Ende ist wirklich zuckersüß, was ich persönlich am Anfang vom Film nicht erwartet hatte.

Im ganzen Film sind wunderbar Farben passend zur Stimmung und Faszination eingesetzt. Für 2005 muss man auch ehrlich sagen, sind die Effekt ganz toll herausgearbeitet und wirklich hochwertig produziert.
Johnny Depp spielt seine Rolle wie immer sehr fassettenreich und faszinierend. Willy Wonka ist fast schon ein bisschen wahnsiinig und völlig in seiner eigens geschaffenen Welt gefangen. Für ihn ist das wohl die beste Lösung um ein zufriedenes Leben führen zu können.
In der kunterbunten und abenteuerlichen Welt seiner Schokoladenfabrik wird ein Kind nach dem anderen auf die Probe gestellt. Zwischendrin war ich immer etwas erschrocken, wie konsequent die schlechten Charakterzüge der Kinder ausgetrieben werden sollen, doch wie heißt es so schön, wer nicht hören will muss fühlen.
Die Oompa Loompas tauchen überall in der Fabrik auf und gehen eifrig ihrer Arbeit, der Schokoladenherstellung und -verbesserung nach. Dabei singen sie immer wieder um sich zu motivieren und die Arbeit zügig fortschreiten zu lassen.

Alles in allem ist der Film für die ganze Familie ideal und kann auch an Weihnachten ruhig rausgeholt werden. Er ist sehr vielseitig und zeigt verschiedene Wege mit Süßigkeiten umzugehen. Für Kinder könnte er somit auch noch lehrreich sein. Zu Schmunzeln gibt es einige Stellen, wobei ich immer eher gebannt war, was als nächstes passiert, eben weil mich diese Konsequenz so erstaunt hat.


Kitty Retro:

Diese Stelle hat die liebe Blue Diamond nun für meine Meinung reserviert. Ich hab den Film gestern auch teilweise geschaut, allerdings kenne ich ihn schon lange. Er ist weder mein liebster Weihnachtsfilm, noch mein liebster Tim-Burton-Film, noch mein liebster Johnny-Depp-Film, aber er ist dennoch ganz niedlich. Für mich persönlich sind die Kinder und ihre Eltern der Fokus des Films, denn einerseits haben wir mit Willy Wonka das Beispiel eines Vaters, der so streng ist, dass sein Sohn davonläuft und genau das tut, was der Vater schlecht findet. Andererseits haben wir die verzogenen Kinder, die die Fabrik besichtigen: ein Schokoladenfressmonster, eine reiche Tussi, eine übereifrige Gewinnerin und ein zu intelligenter Gamer. Deren Eltern sind meist stolz auf ihre Kinder, und es wird deutlich, dass sie einen fundamentalen Anteil daran hatten, sie so zu verkorksen. Allein Charlie könnte man in dieser Runde als normal bezeichnen, und er liebt seine Eltern und seine ganze Familie über alles.

Bemerkenswert sind dann natürlich auch die Kulissen. Die bunte Welt der Fabrik bringt Spaß und Außergewöhnlichkeit in den Film. Ich liebe die Oompa Loompas. :D

In allem Weiteren werde ich mich Blue Diamond einfach anschließen. Es ist ein niedlicher Film für zwischendurch, aber nicht unbedingt der beste Film der Welt. Wie seht ihr das?




Wir hoffen ihr habt ein paar schöne vorweihnachtliche Tage und nicht mehr zu viel Stress,

eure Kitty Retro und Blue Diamond.

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