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Freitag, 15. März 2013

[Filmkritik] P.S. Ich liebe dich



Hallo ihr Filmliebhaber,

zum heutigen Freitag mal wieder ein Film der am Wochenende im Fernsehen läuft und zwar am Sonntag um 20.15 Uhr auf RTL.

Viele von euch kennen sicher sowohl Film als auch Buch. P.S. Ich liebe dich ist ein Drama aus dem Jahr 2007 und geht zwei Stunden, das Buch ist von Cecilia Ahern und soll sich wohl von dem Film unterscheiden. Sollten wir es mal lesen, können wir euch dazu mehr sagen.

Die Geschichte ist sehr berührend. Es geht um Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) die sich über alles lieben. Gerry stirbt jedoch gleich zu Beginn an einem Hirntumor. Für Holly bricht eine Welt zusammen, für sie fühlt es sich an, als würde nichts mehr in ihrem Leben einen Sinn machen. Ihre Mutter und Freunde versuchen sie aufzubauen, doch nichts kann ihr auch nur ein wenig helfen.
Doch dann passiert etwas unglaubliches. Holly erhält Briefe von Gerry in denen er ihr Aufgaben gibt, die sie zurück ins Leben führen sollen. Sie klammert sich sehr an diese Briefe und es scheint, als würden sie Gerry in Hollys Leben zurückbringen. Er schickt sie und ihre beiden besten Freundinnen nach Irrland in den Urlaub, denn dort haben sich Holly und Gerry beim spazieren gehen kennen gelernt. Gerry hat in einem Club für sie gesungen, und als sie nun wieder in diesem Club sind, singt ein Mann, der gewisse Ähnlichkeiten mit ihm hat, dasselbe Lied. Holly ist ziemlich überfordert mit dieser Situation, lässt sich jedoch auf William (Jeffrey Dean Morgan) ein und erzählt ihm von ihrem verstorbenen Ehemann. Dieser erkennt, dass sie sich kannten. Dies schockiert Holly natürlich zutiefst.
Auch ein sehr guter Freund von Holly versucht ihr Herz zu erobern und sie aufzuheitern, jedoch sind die beiden wohl nicht mehr wie Freunde.
Irgendwann enden die Briefe und den letzten erhält sie von ihrer Mutter, die Gerrys Idee ganz und gar nicht toll fand, es aber versucht zu verstehen.
Holly und ihre Mutter fahren erneut nach Irrland und versuchen langsam wieder glücklich zu werden.

Dieser Film ist unglaublich emotional und eine typische Hollywoodschnulze. Hilary Swank ist vermutlich nicht sooo populär wie manch andere Schauspielerin, macht ihren Job hier aber sehr sehr gut. Gerard Butler hat wie immer viel Charme. Im ganzen Film herrscht mehr oder weniger eine traurige oder gedrückte Stimmung vor, dennoch gibt es immer wieder kleine Hoffnungsschimmer und auch ein wenig Humor, der ein wenig Schwung hinein bringt.

Ich finde die Drehorte sehr schön gewählt, wie ihr wahrscheinlich mittlerweile wisst, bin ich ein großer Landschaftsfan und gerade die von Irrland ist nun mal gerade wegen ihrer Schlichtheit ein Traum.
Die Musik wirkt nur unterstützend und lenkt nicht.

Ich würde mal frei heraus behaupten, dass der Film ein Klassiker werden könnte oder bereits ist. Man kann ihn furchtbar oft gucken und ist nicht gelangweilt.

Empfehlen kann ich P.S. Ich liebe dich allen Schnulzen Liebhabern und Romantikern. Es ist für niemanden geeignet, der eine großartige Handlung erwartet oder Abwechslung oder ähnliches.

Wer ihn doch noch nicht kennt, sollte die Gelegenheit am Sonntag nutzen,

eure Blue Diamond.

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