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Mittwoch, 15. Juni 2011

[Ankündigung] Die Globalisierung des Nichts

Hallo ihr Träumer,

heute bin ich an der Reihe, euch auf ein spannendes
Buch vorzubereiten. Ich sage hier spannend, ohne das
wirklich wörtlich zu meinen, aber dazu später mehr. ;)

Nun, das Buch, um das es gehen soll, ist ehrlich gesagt
meine Uni-Lektüre. Ich studiere Soziologie, nicht sehr
bekannt, aber empfehlenswert. Natürlich möchte ich
hier nicht mit meinen abstrusen Vorlieben für
verstaubte Gesellschaftswissenschaftler nerven, aber
dieses jenes Buch ist doch anders als man sich solche
Lektüre vorstellt.

Deswegen habe ich nun beschlossen, es euch
vorzustellen, um vielleicht auch in euch ein bisschen
Interesse an der Materie und zumindest ein bisschen
awareness zu wecken.

Was ich nun erwartete, als ich mich für das Referat
zum Thema meldete, nun ja, war wohl ein nicht ganz
so eingestaubtes Werk. Immerhin ist der Titel
überraschend vielversprechend und wirft direkt einige
Fragen (in mir) auf, zum Beispiel was ist dieses Nichts?
Wie versteht er Globalisierung, denn irgendwie kann man es sich nicht vorstellen, wie nichts
globalisiert werden sollte. Nun, ich war einfach angetan von dem Titel, und nächste Woche werdet
ihr erfahren, ob sich das nun wirklich gelohnt hat.

Klappentext:
„Sofas von Ikea, Sportschuhe von Nike, Kleider von Dolce & Gabbana und Hard Rock Café 
T-Shirts: Verbraucher werden weltweit zunehmend von massenproduzierten und –vertriebenen 
Produkten und Marken gelockt. Beim Kauf dieser Dinge treffen Konsumenten auf der ganzen 
Welt auf Angestellte, die immer weniger Ahnung von dem haben, was sie verkaufen. Überall auf
der Welt wird es immer unwahrscheinlicher, dass solche Angestellte ihren Kunden einen guten 
Service bieten; stattdessen müssen sich die Käufer vermutlich selbst bedienen oder sich mit 
Technologien wie etwa der Website eines Online-Händlers, der Selbstbedienungsautomaten, 
der Tanksäulenautomatik oder der Zahlstelle auf einer mautpflichtigen Straße auseinander setzen.

George Ritzer ist Professor für Soziologie an der Universität von Maryland.“

Findet ihr es in Ordnung, auch solche Bücher zu präsentieren?

Ich hoffe, euch geht es gut und die Sonne scheint fleißig.

Liebste Grüße

Kitty Retro

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