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Freitag, 10. Januar 2014

[Filmkritik] Die Eiskönigin - völlig unverfroren


Hallo ihr Filmverrückten,

heute kommen wir zu einem Kinofilm. Dieser Animationsfilm hat original den Titel Frozen der unglaublich gut passt, der deutsche Titel erinnert so ein bisschen an die Rapunzel Animation, wenn ihr wisst welche ich meine. Man sollte diesen Film nicht mit der Schneekönigin von Hans Christian Andersen verwechseln, es handelt sich nicht um eine ähnliche Geschichte.

Chris Buck und Jennifer Lee haben hier mal wieder hervoragende Arbeit geleistet. Der Film ist 101 Minuten lang und sehr humorvoll.

Die Geschichte spielt um die beiden Schwestern Elsa und Anna, die Prinzessinnen vom Königreich Arendelle sind. Elsa hat eine besondere Gabe oder auch Kräfte, sie kann Eis, Frost, Schnee und alles Winterliche erzeugen. Anna hingegen ist ein ganz normales Mädchen, um sie jedoch zu schützen, wurden die Schwestern voneinander abgeschottet und insgesamt auch vom ganzen Königreich. Doch als ihre Eltern umkommen muss Elsa nun die Rolle der Königin einnehmen und die Tore öffnen und auch wieder Kontakt zu ihrer Schwester aufbauen.
Diese freut sich vor allem über ihre neu gewonnene Freiheit und verliebt sich prompt. Als sie ihren Auserwählten nach einer gefühlten Minute heiraten will, ist das Elsa zu viel und vor Wut kann sie ihre Kräfte nicht zurück halten und versetzt Arendelle in eine Eiszeit. Sie flieht und Anna folgt ihr, um sie zurück zu holen.
Auf dem Weg Elsa zu finden, trifft Anna auf Kristoff. Er ist Eislieferant, wobei ihm sein Rentierkumpel Sven hilft. Gemeinsam treffen sie auf einen Schneemann, einen sehr lustigen Schneemann, der sich Sommer wünscht.
Sie finden Elsa, doch sie möchte nicht zurück aus Angst. Bei dem Versuch sie zu überzeugen, trifft sie Anna mit einer Art Eisblitz der ihr Herz trifft. Sie wird einfrieren, wenn sie nicht von wahrer Liebe geheilt wird.

Besonders schön ist, dass hier nicht eine klassische Liebesgeschichte im Fordergrung steht, sondern das Verhältnis zwischen Schwestern. Die Charaktäre der beiden Schwestern sind sehr gut sichtbar und total verschieden und doch setzten sie sich füreinander ein.

Die Lieder waren für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da die Texte zwar sehr treffend für die Situationen waren, aber für mich irgendwie nicht ganz rund.

Der Humor in diesem Film ist phänomenal. Es sind so viele kleine Witze eingebaut, die gleichzeitig tiefe Aussagen beinhalten, dass man aus dem Schmunzeln nicht herauskommt. Der Schneemann nimmt dabei natürlich eine besonders wichtige Rolle ein, wie auch in den Trailern immer herauskommt.

Das Hauptthema Eis und Kälte zieht sich nicht nur landschaftlich durch den Film. Es scheint, als wolle er Stück für Stück zeigen, welche Schönheit gleichzeitig in dieser eher unbehaglichen Wetterkonstellation steckt.

Alles in allem ist er ein wundervoller Disneyfilm. Er ist für die ganze Familie geeignet und hat einen hohen moralischen Wert,

eure Blue Diamond.
 

Kommentare:

  1. Der Film ist so schön und was den Humor betrifft, kann ich dir auf jeden Fall uneingeschränkt zustimmen. Ich habe Tränen gelacht (aber auch geweint). Wenn ich das letzte Bild sehe, muss ich schon wieder grinsen :D

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  2. ohja, und sein kleines wölkchen am ende =) ein super einfall

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