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Freitag, 4. August 2017

[Filmkritik] Seelen

Hallo an alle Filmfreunde,

ich habe noch nie ein Buch von Stephenie Meyer gelesen und mich eigentlich auch noch nie für ihre Geschichten interessiert. Auf Prime lief mir dann dieser Film über den Weg und ja, mir war langweilig und ich wollte was nettes ansehen.

Dieser Science-Fiction beruht auf dem gleichnamigen Buch und heißt im Original The Host. 2013 erschien er in den Kinos, er geht knapp über 2 Stunden und ist ab 12 Jahren freigegeben, was ich für legitim halte.

Wie bereits gesagt kenne ich das Buch nicht und werde es höchstwahrscheinlich auch nicht kennen lernen. Daher möchte ich euch auch einen kurzen Abriss der Handlung geben und ja es kann durchaus sein, dass diese vom Buch abweicht, das weiß ich nur leider nicht.

Aliens haben die Erde erobert, oder naja, eher besetzt, denn die Menschen haben sie dabei nicht umgebracht sondern eher besiedelt. Diese Aliens benötigen einen Wirt um Handeln und Sprechen und so weiter zu können. Sie sind viele 1000 Jahre alt und möchten in Frieden und Ehrlichkeit leben, ganz spartanisch und ohne Unterschiede untereinander.

Manche Menschen wehren sich gegen diese Besiedlung und haben sich versteckt. Eine dieser ist Melanie, gespielt von Saoirse Ronan, die dann jedoch doch gefangen wird und ihr eine Seele eingesetzt wird. Diese Seele heißt Wanderer und ist sehr gutmütig und herzlich. Zuerst berichtet sie alles der Sucherin, gespielt von Diane Kruger, was sie der Seele von Melanie entnehmen kann. Doch es ist nicht wie bei anderen Wirten, Melanies Seele bleibt da und kämpft gegen den Eindringling.

Doch dann wendet sich das Blatt und Wanderer beginnt umzudenken. Irgendetwas auf der Erde oder besser im Geiste der Sucherin ist nicht so, wie die Lebensphilosophie der Aliens es verlangt und das führt unweigerlich zu Problemen.

Das sollte zur Handlung genügen. Mir hat die Geschichte und die Idee richtig gut gefallen. Auch die Umsetzung, dass man die Seele mehr oder weniger in den Augen erkennen kann, finde ich sehr gut und irgendwie ja auch in unserem Wortschatz so verankert. Der Beginn war mir etwas zu schnell und zu - ja das ist jetzt eben so - da man nicht weiß, wie es kam, dass die Aliens auf die Erde wollten und was dann passierte. Somit wird der erste Teil der Geschichte sehr erzähl lastig und man muss sich erst einmal reinfinden.

Die zweite Hälfte vom Film steckt dann voller Handlung und hielt für mich immer wieder Überraschungen parat. Manchmal ging es aber auch viel zu schnell, da habe ich einzelne Teile überhaupt nicht verstanden oder in Zusammenhang bringen können. Das war ein bisschen schade.

Dennoch mochte ich das Setting und die Ideen sehr und auch das Ruhige was die ganze Zeit mitschwingt. Definitiv sehenswert,

eure Blue Diamond.

 

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