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Freitag, 7. Dezember 2018

[Filmkritik] 2 Jugendfilme - The Kissing Both, To all the Boys I´ve loved before

Hallo zusammen,

es gibt noch ein paar Filme die ich euch gern vorstellen möchte, aber über jeden einen Post zu machen wäre einfach übertrieben und zu viel.
Heute mal 2 Jugendfilme, die auch ich sehr unterhaltsam fand, die mich aber voll an so Tage erinnert haben, wo man mit seinen Freundinnen den Abend genießt, beieinander übernachtet und eben Filme schaut.

Beide sind 2018 auf Netflix erschienen und dauern knapp 100 Minuten.


The Kissing Both

Hier treffen wir auf zwei beste Freunde, ein Junge und ein Mädchen, die gemeinsam aufwachsen und eine sehr sehr enge Bindung haben. Damit diese erhalten bleibt, haben sie Regeln aufgestellt, wie der andere muss einem verzeihen, wenn er eine Kugel Eis geschenkt bekommt und natürlich viele mehr und auch sehr wichtige und weise Regeln für die Zukunft. Im Teenageralter spielen die Gefühle dann verrückt und ja es liegt nahe - vielleicht wird aus den beiden ein paar? Lasst euch da mal nicht zu früh täuschen ;)

Bei einem Stand wo man sich blind küssen kann, also dem kissing both, kommt die Geschichte dann so richtig in Fahrt und wir erleben ein paar Überraschungen.

Dieser Film setzt typische Jugenddramen, wie die erste Beziehung, das erste mal und Freundschaft wirklich gelungen um. Er ist weder überdreht, noch hält er sich an zu vielen Klischees auf. Im Gegenteil, einige Wendungen entsprechen so gar nicht dem, was man erwarten würde. Besonders gut gefällt mir die Freundschaft unserer Hauptcharaktere, die Offenheit und Direktheit wie sie ihre Gefühle zeigen und keine Rücksicht nehmen, ob der andere das versteht oder nicht.

Das Ende ist mir ein bisschen zu kitschig, ich hätte es anders lieber gehabt, weil es vermutlich realistischer gewesen wäre, aber so ist es auch gut.

Wer also Lust auf Jugenddramen hat und ein bisschen Kitsch nicht abgeneigt ist, echte Gefühle verträgt und so einen amerikanischen Touch gut findet, wird mit diesem Film wirklich Freude haben.


To all the Boys I´ve loved before

Hierzu gab es vor ein paar Jahren einen unglaublich gehypten Roman, den ich nicht gelesen habe, daher kann ich hier wirklich nur den Film beurteilen und keinen Vergleich zum Buch ziehen.

In diesem Film dreht sich alles um Lara Jean, die 16 Jahre alt ist und relativ unsozial ist. Sie hat zwar Freunde und fühlt sich wohl, allerdings hängt sie am liebsten auf der Couch mit ihrer kleinen Schwester ab. Sie geht auf keine Partys und hat eine wirkliche Freundin. Ihre große Schwester ist ein Vorbild, allerdings auch mit ihrem einst besten Freund und Nachbarn zusammen und ja, wieder ein Mensch zu dem sie somit eine merkwürdige Beziehung hat.

Natürlich verliebt sich Lara Jean, wie alle Teenager, meist in die die sie nicht haben kann oder das zumindest denkt. Dafür schreibt sie Liebesbriefe und bewahrt diese auf. Eines Tages verschickt ihre kleine Schwester diese und der Ärger beginnt. Alle die Kerle an die sie schrieb, wollen wissen, ob das was sie da bekommen haben noch aktuell ist und wie es jetzt aussieht und sagen ihr natürlich auch, wie sie die Sache so sehen. Total verrückt, wenn man sich das so für sich selbst vorstellt oder?

 Mit dieser Situation geht sie schließlich immer besser um und beginnt eine Fake-Beziehung, natürlich um noch mehr Drama zu entgehen - klappt jetzt nicht so wie gedacht.

Dieser Film hat mich sehr fasziniert und auch berührt. Ich mag sehr wie die verschiedenen Beziehungen dargestellt werden und wie all das in die Teenagerzeit eingeflochten wird. Wer kennt das nicht - im Skilager bleibt was im Skilager passiert. Und vieles vieles mehr. Auch wie sich die Geschichte entwickelt war für mich nicht absehbar, ich wollte auch was ganz anderes, bin nun aber doch froh über das Ende.

Empfehlen möchte ich diesen Film allen, die mal so richtig Liebeskummer haben und da wieder raus wollen und auch allen, die Liebesdramen, auch wenn nur mit Jugendlichen, nicht abgeneigt sind.

Macht euch ein schönes zweiter Advent Wochenende,

eure Blue Diamond.

Kommentare:

  1. Hallo Blue,
    die beiden Filme habe ich auch bereits gesehen. Ich finde es sind die perfeken Liebesfilme für einen schönen Mädelsabend auf der Couch. Ich muss sagen, dass ich The Kissing Booth vielleicht noch ein kleines bisschen besser fand als To all the boys ... aber das ist gewiss reine Geschmackssache.

    Ganz liebe Grüße
    sendet dir
    Tanja :o)

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    1. Liebe Tanja, ja das stimmt, für einen Mädelsabend sind sie sehr gut geeignet. Vielleicht kommt es auch ganz auf die Situation an, wann man sie schaut. Dir einen schönen Abend!

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