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Freitag, 27. Dezember 2013

[Filmkritik] Der Polarexpress

 
Hallo zusammen,

wir hoffen ihr habt Weihnachten alle gut überstanden und könnt euch langsam auf das neue Jahr vorbereiten.

Der heutige Film ist mal wieder ein Animationsfilm aus dem Jahr 2004 und geht 96 Minuten lang. Auch dieser Film beruht auf einem Kinderbuch und trägt eine kleine Besonderheit mit sich.

Doch zunächst zur Handlung. Zunächst sollte man dazu wissen, dass es in diesem Film kaum Namen gibt, um genau zu sein wird nur der Weihnachtsmann eben als Weihnachtsmann bezeichnet und von einem Kind wird am Ende der Name genannt.
Er beginnt in der Nacht vor Weihnachten. Ein kleiner Junge liegt wach da und wartet auf die Geräusche des Weihnachtsmann, doch eigentlich hat er den Glauben verloren, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Doch dann taucht plötzlich ein Zug vor seinem Haus auf, der Polarexpress. Der Schaffner erklärt ihm, dass der Zug zum Nordpol fährt und bittet ihn einzusteigen. Dem kommt er nach und entdeckt im Zug viele Kinder seines Alters und unterhält sich mit ihnen. Alle sind aufgeregt und wissen nicht so recht, was sie erwartet. An einer weiteren Station hält der Zug für einen sehr arm wirkenden Jungen, dessen Name am Ende genannt wird. Bill ist jedoch zu skeptisch und steigt nicht ein. Doch dann rennt er dem Zug hinterher und der kleine Junge zieht die Notbremse und Bill kann einsteigen, allerdings setzt er sich nicht zu den anderen.
Im Zug geschehen dann viele außergewöhnliche Dinge die vor allem den kleinen Jungen stark beschäftigen. Unter anderem lernt er auf dem Dach eine Art Rumtreiber kennen, der ein Geist zu sein scheint, und offenbar Dauerfahrgast ist.
Am Nordpol angekommen, treffen auch alle nach ein paar Schwierigkeiten auf den Weihnachtsmann. Der kleine Junge bekommt ein Glöckchen geschenkt, was er, wie erzählt wird, im hohen Alter noch hört, was darauf hinweist, dass er immernoch glaubt.
Das Besondere an diesem Film ist das Motion Capture. Am Anfang hat mich das etwas gestört, weil die Optik ungewöhnlich ist. Doch es macht die Figuren auch sympathisch, vor allem wenn die Schauspieler einem bekannt sind.

Tom Hanks besetzt hier so ziemlich jede Rolle der erwachsenen Männer. Dies scheint jedoch pure Absicht, wenn man bedenkt, dass es darum geht zu glauben und wieso dann auch nicht daran, dass jeder verschieden und doch gleich ist.

Eines der schönsten Details sind die individuellen Fahrkarten. Diese erinnern ein wenig an Charlies Eintrittskarte in die Schokoladenfabrik. In diesem Fall werden sie zu Beginn der Fahrt undefinierbar vom Schaffner gelocht. Zum Ende locht er sie erneut und gibt ihnen eine Botschaft mit, die zu dem Charakter des Kindes passt.

Auch die Tatsache dass es für Weihnachten nie zu spät ist und jedem genug Zeit gegeben wird, das an was er glaubt neu zu sortieren bzw. sich darüber klar zu werden, lässt jedem frei das ganz persönliche Ende zu wählen.

Empfehlen lässt er sich natürlich für die Weihnachtszeit, Familienabende und Animationsbegeisterte,

eure Blue Diamond.

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