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Sonntag, 20. Januar 2013

Romeo und Julia


So alle miteinander,

ich habe mich als erstes für einen Klassiker entschieden, den vermutlich jeder kennt und auch so ziemlich jeder weiß, worum es geht.

Fakten:
  • Autor: William Shakespeare
  • 1597 erschienen
  • Tragödie
  • Hamburger Lesehefte Verlag, 128. Heft 

Eines der berühmtesten Liebesgeschichten der Welt spielt in der Renaissance in den Orten Verona und Mantua, Italien. Der Rahmen wird von der Fehde zwischen den Montagues und Capulets bestimmt. Sobald die Familien aufeinander treffen, kommt es zu hitzigen Auseinandersetzungen, die zu Kämpfen ausarten und sogar zum Tod mancher Familienmitglieder führen.

Romeo gehört zu den Montagues und ist ein junger, tollkühner, wagemutiger Romantiker, der sich unsterblich in Julia von den Capulets verliebt hat. Julia ist schüchtern und zurückhaltend, wie es sich für eine Frau ihrer Zeit gehört, doch sie ist ebenso gefühlvoll.

Die beiden beschließen ohne Zustimmung ihrer Eltern zu heiraten, damit sie niemand mehr trennen kann. Pater Lorenzo traut die beiden und hofft insgeheim, dass er damit dem Frieden der Stadt ein wenig auf die Sprünge helfen kann.

Die Capulets haben längst andere Pläne für ihre Julia, denn sie wollen sie mit Paris verheiraten. Voller Hass und Wut trifft Romeo auf Tybalt, ein Cousin Julias und tötet ihn, woraufhin Romeo verbannt wird. Alles scheint verloren, doch Pater Lorenzo hat eine halsbrecherische Idee, wie er Julia vor der Hochzeit mit Paris bewahren kann. Ein Schlaftrunk soll sie totengleich werden lassen, den Julia letztlich auch zu sich nimmt. Doch Romeo erfährt nichts von diesem Plan und nimmt am vermeintlichen Totengrab seiner Julia Gift, da er ohne sie nicht leben kann und will. Julia die in diesem tragischen Moment erwacht, ersticht sich mit seinem Dolch.

Die beiden verfeindeten Familien erkennen erst jetzt, wohin ihre Feindschaft geführt hat.


Im ganzen Stück dreht es sich also um Liebe, zwischenmenschliche Verhältnisse, Hass, was Gut und was Böse ist und wie viel Mut man braucht, um sich aus den Zwängen seiner Zeit zu befreien. Die Sprache ist leicht zu verstehen und hin und wieder gibt es auch ein paar wirklich amüsante Floskeln. In der Originalsprache ist es noch in einem alten Englisch geschrieben, doch davon braucht man sich nicht irritieren lassen, für mich mit mittelmäßigen Englischkenntnissen, war auch der Originaltext verständlich.

Alles im allem ein Meisterwerk und wahrscheinlich bekannteste Stück von William Shakespeare. Es wurde mehrfach verfilmt und dabei natürlich besonderen Wert auf die Balkonszene und den Maskenball gelegt. Den Balkon soll es tatsächlich geben, also wenn ihr einmal in Verona seid, haltet die Augen offen ;)

Das solls zum ersten Werk auch schon gewesen sein, habt noch einen schönen Sonntag,

eure Blue Diamond.

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