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Mittwoch, 27. November 2013

[Filmkritik] The Hunger Games - Tribute von Panem

Hallo meine Filmfreunde,

gestern habe ich noch einmal mit meinem Freund den ersten Teil der Hunger Games-Filme angeschaut. Was mich massiv stört ist nach wie vor, dass ich nicht weiß, wie er denn nun eigentlich heißt, dieser Film. :D Abgesehen davon hoffe ich, ihr wisst alle, wovon ich rede und freut euch ein bisschen, jetzt mein Gelaber dazu zu lesen. ;)

Noch einmal kurz zur Handlung: Amerika wurde durch verschiedene Katastrophen zerstört und daraus hervor ging Panem. Beherrscht wird es vom Kapitol, einer reichen Stadt voller exzentrischer Menschen. In den verschiedenen Distrikten 1-12 werden Waren hergestellt, damit diese Menschen ein angenehmes Leben haben. In den Distrikten herrscht größtenteils Not und Hunger. Nachdem eine Revolution jedoch fehlgeschlagen ist, führt das Kapitol die Hungerspiele ein: 24 Kinder zwischen 12 und 18 Jahren kämpfen bis auf den Tod gegeneinander. Nur eines darf überleben.


Katniss Everdeen ist 16, als ihre kleine Schwester für die 74. Hungerspiele ausgelost wird. Katniss meldet sich sofort freiwillig, um sie zu schützen. Von nun an ändert sich ihr ganzes Leben - welches wahrscheinlich nicht mehr besonders lang ist. Sie kommt aus Distrikt 12, welches seit vielen Jahren keinen Gewinner mehr hatte. Die reicheren Distrikte 1, 2 und 4 dagegen bilden ihre Tribute oft schon vor der Ernte aus, sodass diese bessere Chancen haben. Dennoch ist das Volk von Distrikt 12 überzeugt, dass Katniss eine echte Chance hat, denn sie ist eine angesehene Jägerin, eine echte Kämpfernatur. Ganz anders ist Peeta Mellark, der Junge, der aus ihrem Bezirk ausgewählt ist. Doch wohl oder übel müssen die beiden zunächst an einem Strang ziehen, um die Sponsoren aus dem Kapitol auf sich aufmerksam zu machen.


Das war jetzt vielleicht eine ziemlich lange Vorrede, allerdings finde ich, dass man im Film nicht alles so eindeutig versteht wie im Buch. Ich habe meinem Freund gestern immer mal Fragen beantworten müssen, weil etwas nicht so gut herauskam. Allerdings ist es sicherlich auch sehr schwer, eine dystopische Welt in 120 Minuten komplett zu erklären. 


Die Handlung des Films ist dabei sehr nah am Buch. An wenigen Stellen wird ein wenig vorgegriffen, sodass einiges, was erst am Anfang des zweiten Buches geschieht, sich schon im ersten Film andeutet. Ich fand das eigentlich ganz gut gemacht, und als ich es meinem Freund erzählte, fand er das auch passend. Ich denke, so bekommen die späteren Ereignisse einen besseren Fluss. Außerdem ist der Film nicht ganz so sehr auf Katniss konzentriert wie das Buch, welches ja aus der Ich-Perspektive geschrieben ist.


Viele meiner Bekannten haben bei dem Film immer die wenige Gewalt bemängelt. Ich habe allerdings festgestellt, dass sich der Film doch nah am Buch hält. Zwar ist er an einigen Stellen sehr schnell geschnitten, damit man so wenig Blut wie möglich sieht, doch ist auch das Buch nicht durchgehend blutig und schrecklich, wie man es sich vielleicht vorstellt, wenn man nur eine knappe inhaltliche Zusammenfassung liest. (Und es gibt natürlich auch Sachen, die muss man nicht sehen... Beispielsweise wie eine Tributin zu Schleim zerfällt oder ähnliches.)


Noch ein paar Worte zu den Darstellern: Katniss' Darstellerin gefällt mir ausgesprochen gut, und wir waren uns gestern einig, dass das schauspielerisch schon ansprechend ist. Peeta entspricht zwar kaum meinen Vorstellungen, dennoch finde ich ihn irgendwie gut. Auch die anderen Figuren aus dem Saum finde ich gut getroffen. Haymitch sieht zwar ganz anders aus als in meinem Kopf, aber der Schauspieler ist einfach nur genial. Mit wem ich absolut nicht klarkomme, und das wird mir in den folgenden Filmen wohl auch so gehen, ist der Darsteller von Präsident Snow. Also wer kam denn auf die Idee, diesen Widerling mit dem sympathischen Vater von Elizabeth Bennet (Stolz und Vorurteil) zu besetzen??? Also das ist mir ein Rätsel. Ich hätte mir stattdessen jemand wie Javier Bardem (Skyfall) vorgestellt. Aber naja, das haben sie verkackt.


Alles in allem finde ich den Film ganz gelungen und ich freue mich auf den zweiten Teil. Die Handlung ist an manchen Stellen zu dicht, um sie korrekt abzubilden. Deswegen fehlen einige wenige Charaktere oder werden nur am Rand gezeigt. Die meisten Besetzungen sind gut gewählt und schauspielerisch kauft man den Darstellern alles ab. Ein paar Fragen bleiben vielleicht offen, aber man kann ja immer noch das Buch lesen. Also ich denke, diesen Film kann man sich getrost ansehen.

Bis bald,

Eure Kitty Retro

Kommentare:

  1. Hey =)

    Wirklich toll für dich, dass du dem Film doch noch so viel Gutes abgewinnen konntest. Bei mir war das leider gar nicht der Fall. Ich war sowas von enttäuscht, dass ich ganz böse darüber geschrieben habe =)

    Fall du mal schauen willst - Hier entlang!

    LG
    Anja

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    1. Ach wirklich? Echt schade. Aber Buchverfilmungen sind eben immer ein heißes Eisen...

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