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Freitag, 18. Juli 2014

[Filmkritik] Maleficent

Hallo liebe Freitagsfilmfreunde,

heute möchte ich über einen Film sprechen, der vermutlich schon nicht mehr in den Kinos läuft, weil ich mal wieder total spät dran war. :D Aber euch interessiert hoffentlich dennoch, was ich über Disneys neuen Film Maleficent denke. Ich zumindest hab mich wirklich gefreut, es endlich zu schaffen, und ich fand den Film auch wirklich gut. Wie immer hatte ich meinen Freund dabei, damit ich auch eine zweite Meinung habe.

Zur Handlung: Zwei Länder grenzen aneinander, das Land der Menschen und die verwunschenen Moore, in denen allerlei magische Geschöpfe leben. Eine davon ist die Fee Maleficent, die als Kind ihre Eltern verloren hat. Eines Tages trifft sie einen Menschenjungen in den Sümpfen, Stefan, und die beiden verlieben sich. Doch Stefan möchte zum König der Menschen aufsteigen, und eines Tages verrät er Maleficent dafür. Diese schwört Rache, und wir alle wissen, was danach kommt...

Doch der Film erzählt uns nun eine andere Geschichte, nämlich die der wahren Liebe. (Im Folgenden ein SPOILER!) Dabei wirft der Film durchaus einen kritischen Blick auf die alten Märchen, in denen die wahre Liebe ein dahergelaufener Prinz ist. Ich fand das sehr erfrischend, und allgemein war der Film irgendwie anders, als ich es erwartet hatte.

Der Trailer sah ja sehr düster aus, mit Figuren, die stark an Herr der Ringe erinnert haben. Außerdem sah man Schlachten zwischen Menschen und anderen Wesen. Ich hatte erwartet, dass das einen großen Teil des Films ausmachen würde, allerdings war es nicht so. Es kam zwar vor, aber es stand nicht im Mittelpunkt. Einerseits war das passend für den Film, andererseits war der Trailer da vielleicht ein bisschen irreführend.

Neben Herr der Ringe gab es dann aber auch Dinge, die eher an Harry Potter erinnert haben, allen voran Prof. Umbrigde als eine der drei guten Feen. Das war am Anfang doch sehr ungewohnt, aber dann war der Charakter tatsächlich gar nicht so anders. Auch andere Wesen haben mich ein bisschen an den Verbotetenen Wald erinnert. Das kann man mögen, muss man aber nicht.

Das 3D kann ich nicht beurteilen, weil ich den Film normal geschaut habe. Allerdings fand ich es schön, dass nur wenige Szenen lediglich Effekthascherei waren. Das meiste sah auch in 2D wirklich gut aus. Ich finde immer, 3D sollte einen Film nicht ausmachen (siehe den 2. Hobbit-Teil), aber bei Maleficent war das wirklich im Rahmen. Die Gestaltung der Landschaft war sonst wirklich wunderschön und sehr atmosphärisch. Da wünscht man sich gleich einen echten verwunschenen Sumpf. :D

Als letztes noch ein Wort zu den Schauspieler. Die Besetzung fand ich sehr gut, jeder hat in seine Rolle gepasst. Vor allem Angelina Jolie konnte meiner Meinung nach als Maleficent überzeugen. Ich kann mir niemand besseren vorstellen für die Rolle. Auch die Maske hat bei ihr Wundervolles geleistet. Am besten gefallen hat mir jedoch die Rolle des Diaval, der von Sam Riley verkörpert wurde. Diese Rolle war ernst, hat aber auch definitiv ein paar Lacher gebracht. Ein sehr gelungener Sidekick, meiner Meinung nach. :D

Alles in allem fand ich den Film überraschend anders und doch wahnsinnig toll. Er hat eine angenehme Länge, die Handlung ist abwechslungsreich und nicht zu düster. Der Film hat außerdem eine modernere und nachvollziehbare Message, im Gegensatz zu dem Originalmärchen. Musik, Bilder und Akteure ergeben ein tolles Ganzes. In diesem Film kann man wirklich eine andere Welt erleben. Wer sich also für dieses Filmgenre interessiert, der kann den Film bedenkenlos schauen. Auch mein Freund fand den Film gut. Vor allem die Kürze hat uns überzeugt.

Bis bald,

Eure Kitty Retro

Kommentare:

  1. Ich fand den Film (vor allem auch Angelina Jolie, die ich sonst eigentlich nicht so mag) auch toll :) Es gab so viel zu staunen und schauen mit all den liebevoll gestalteten Figuren und der traumhaften und detailreich ausgearbeiteten Kulisse. Sehr anspruchsvoll war er nicht, sodass ich auch hier gut verstanden habe, worum es geht...ich weiß nicht, ob mich das auf deutsch oder englisch gestört hätte, aber ich denke, auch da hätte mich die Welt überzeugt ;)

    Deine Hobbit-Rezension hebe ich mir noch für nach dem Film auf :)

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  2. Ich fand den Film (vor allem auch Angelina Jolie, die ich sonst eigentlich nicht so mag) auch toll :) Es gab so viel zu staunen und schauen mit all den liebevoll gestalteten Figuren und der traumhaften und detailreich ausgearbeiteten Kulisse. Sehr anspruchsvoll war er nicht, sodass ich auch hier gut verstanden habe, worum es geht...ich weiß nicht, ob mich das auf deutsch oder englisch gestört hätte, aber ich denke, auch da hätte mich die Welt überzeugt ;)

    Deine Hobbit-Rezension hebe ich mir noch für nach dem Film auf :)

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