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Sonntag, 31. Januar 2016

Die Königin der Drachen

Hallo meine Fantasy-Freunde,

wieder habe ich das Jahr mit Game of Thrones begonnen. Natürlich habt ihr noch einige Rezensionen aus dem letzten Jahr gelesen, denn ich habe wirklich lange gebraucht für diesen Band, aber offiziell habe ich das Jahr mit Band 6 vom Lied von Eis und Feuer begonnen. Ich mag das, da ich hier weiß, woran ich bin, und das Jahr so nicht mit einer Enttäuschung einleite. :D

Die Fakten:
  • Autor: George R. R. Martin
  • Titel: Die Königin der Dachen (Original: A Storm of Swords)
  • Reihe: Das Lied von Eis und Feuer - Band 6 (Original: A Song of Ice and Fire 3.2)
  • Übersetzung: Andreas Helweg
  • Erschienen: 2001
  • Verlag: Blanvalet
  • Seiten: 832 mit Anhang
  • Preis: 15 Euro
Zur Handlung: Nach wie vor gibt es zu viele Könige in Westeros. Doch die Kriege, die sie untereinander führen, werden immer mehr zur Nebensächlichkeit. Nur einer von ihnen erkennt, welchen Krieg es tatsächlich zu führen lohnt. Die Mauer wird immer mehr von seltsamen Kreaturen des Eises bedroht. Sie dürfen Westeros nicht erreichen, sonst wird es keinen weiteren König geben.

Natürlich sind viele Familien immer noch zerrissen und zerstreut. Viele befinden sich auf der Flucht oder sind in Gefangenschaft geraten. Einige haben ihren Herren verloren und müssen nun neue Verbündete suchen. Es herrscht eben Krieg, und dieser ist mehr und mehr befreit von Regeln und Normen. 

Dieser Band setzt nahtlos toll an den vorherigen an. Ich war wieder so oft verblüfft, erschüttert, begeistert oder entsetzt. Das Buch steckt voller Überraschungen, einige Momente sieht man kommen, aber dann sind sie doch anders oder es wird doch noch etwas hinausgezögert. Manche Dinge versteht man jetzt noch nicht ganz, aber man kann es kaum erwarten.

Einige Charaktere haben uns in diesem Band verlassen, andere sind überraschend aufgetaucht, obwohl sie verloren glaubten. Einige haben mich genervt, gelangweilt oder enttäuscht (Daenerys), andere haben auf einmal ein so spannendes Schicksal, dass ich unbedingt weiterlesen will (Sansa). Man kann sich in dieser Reihe auf jeden Fall auf nichts verlassen und sich bei nichts sicher sein.

Der Schreibstil ist nach wie vor angenehm ist. Obwohl das Buch so lang ist, ist es nicht besonders langatmig, vielleicht von wenigen Kapiteln abgesehen. Die Charaktere kennt man inzwischen so gut, dass man fast immer genau weiß, was Phase ist. Das finde ich gut, denn am Anfang fiel mir das schwer. Inzwischen kommen aber nicht so viele neue dazu und die alten haben sich durch unterschiedliche Eigenschaften und Erlebnisse eingebrannt.

Die Handlung spitzt sich auch immer mehr zu, es gibt kaum noch sinnloses Geplänkel. In jedem Kapitel (außer Danys) passiert etwas von Bedeutung für zumindest viele, wenn nicht alle anderen. Wege kreuzen sich auch in diesem Band wieder, was Spannung erzeugt. Und man merkt, wie die Kriege zwischen den Königen langsam in den Hintergrund treten und die Handlung um die Mauer, Jon und Sam immer mehr Platz einnimmt. Dieser Teil begeistert mich auch am meisten, daher bin ich sehr froh darüber.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Buch. Das Ende war einfach nur böse, so abartige Kliffhanger. Man will den Charakteren eigentlich nicht antun, jetzt in dieser Situation zu verharren. Auf der anderen Seite brauche ich immer etwas Pause zwischen den Büchern, werde aber sicher in ein paar Wochen oder Monaten vom nächsten Band berichten.

Habt ihr Band 7 schon gelesen? Bleibt es weiter so spannend und unberechenbar?

Bis bald,
Eure Kitty Retro




Meine Bewertung:
    

Freitag, 29. Januar 2016

[Filmkritik] Der Nanny



Hallo ihr Lieben,

ich hatte mal wieder Lust auf einen Matthias Schweighöfer- Film und da dachte ich doch glatt an diesen. "Der Nanny" ist 2015 erschienen und eine deutsche Komödie mit einem Touch Drama.

In diesem Film geht es um Clemens der alleinerziehend ist und Teilhaber einer erfolgreichen Baufirma. Er plant gerade ein großes Bauprojekt, wo viele Häuser abgerissen werden sollen, in denen alteingesessene Bürger leben, die sich nicht vertreiben lassen wollen. Doch trotz jeder Gegenwehr beginnt er den Abriss. Dies macht Rolf so wütend, dass er ihm mal so richtig die Meinung sagen will.

Rolf geht also zu dem Wohnsitz dieser stinkreichen Familie und wird prompt als Nanny für die überhaupt nicht pflegeleichten Kinder eingestellt, die ihm natürlich das Leben zur Hölle machen.

Mehr braucht ihr eigentlich gar nicht wissen zum Inhalt. Wie ihr seht, kommen wir zu einem Familiendrama und viel Spaß. Dennoch muss ich sagen, hatten nach meiner Meinung die beiden Kinder hier definitiv die beste Leistung von allen abgeliefert. Klar auch die beiden männlichen Protagonisten sind wie immer toll, trotzdem sind die Kinder einfach authentischer.

Das Anwesen hat mir total gefetzt, ansonsten haben mich alle Räume und Örtlichkeiten überhaupt nicht interessiert und ich fand die Nummer mit dem Tintenfisch total überflüssig.

Mehr braucht es gar nicht =) Schaut ihn euch an wenn ihr deutsche Komödien mögt, ansonsten eher nicht,

eure Blue Diamond.






Mittwoch, 27. Januar 2016

Der Geruch von Eis

Hallo zusammen,

es geht weiter mit einer richtig tollen Geschichte. Diese hat man in knapp einer Stunde durch, denn sie ist echt kurz, aber dafür wirklich gut.

Fakten
  • Autor: Raimon Weber
  • Krimi
  • 46 Seiten
  • Amazon Media EU als Kindle Version Vertreiber
  • Preis 0,99€
Dies ist eine der Geschichten die aus der geheimen Akte des Sir Arthur Conan Doyle stammen sollen. Ich liebe sie einfach und deswegen ist es für mich völlig dahin gestellt, wie viel Wahrheit dahinter steckt. 

Unsere Geschichte spielt 1913 und natürlich im tiefsten Winter. Sir Arthur Conan Doyle wird als Sachverständiger zu einer Expedition gebeten mit 4 anderen hochrangigen Wissenschaftlern in ihren Bereichen und Regierungspersönlichkeiten.

Hier sollen sie seltsame Geschehnisse aufklären, die sich nur auf einer bestimmten Insel bei Norwegen (oder wars Schweden?) abspielen. Diese Geschehnisse haben sogar schon zum Tod geführt, also äußerst skuril, da die meisten Toten keine Verletzungen oder ähnliches aufweisen, sondern schlicht verrückt zu sein scheinen.

Auf dieser Insel kommt es dann zu weiteren Ereignissen die die Gruppe aus dem Gleichgewicht bringen und für Unruhe sorgen.

Im großen und ganzen muss ich ehrlich sein, so ein bisschen vorhersehbar war schon alles, spätestens ab der Hälfte des Büchleins. Aber das hat mich nicht wirklich gestört denn es gibt dennoch immer noch einen Punkt, den man so nicht gesehen hat und der einem alles nochmal versüßt. Wobei versüßt eindeutig das falsche Wort ist, es ist mehr ein verändern.

Es reißt einen vielleicht nicht im Anschluss vom Hocker, doch während des Lesens war ich definitiv in dieser Winterlandschaft und wusste nicht so recht, was ich nun glauben soll und das macht ein gutes Buch für mich aus.

Wie seht ihr das und was haltet ihr von solchen Begebenheiten, wo man eigentlich weiß, dass sie wahr sind, aber einfach nicht glauben kann oder will?

Eure Blue Diamond.