Hallo zusammen,
nicht mehr lang und es ist Weihnachten. Dieses Jahr möchten wir für die richtige Stimmung auch einen TAG nutzen. Diesen haben wir auf einem deutschen Booktubekanal gefunden von SusieDelMa, ihr Video findet ihr hier und sie hat diesen TAG sich wohl mit jemandem zusammen ausgedacht, also etwas "Neues".
1. Weihnachtszeit - Nenne eine Buchszene, die dein Herz berührt hat.
Kitty: Da muss ich gleich an die Hunger Games Bücher denken, die ja sehr viele berührende Szenen haben. Neben Rue hat mich auch immer der Tod von Finnick total zum Heulen gebracht.
Blue: Nicht wirklich mit Weihnachten in Bezug stehend, aber die aufwühlendste Buchszene für mich, an die ich mich erinnern kann, war der Epilog des letzten Bandes der Nachtsonne Chroniken. Da hab ich so so so geweint und war so berührt und es war einfach DER perfekte Abschluss.
2. Weihnachtsgebäck - Welches Buch könntest du jedes Jahr wieder genießen?
Kitty: Ich kann mich der Blue nur anschließen...
Blue: Gleich zu Beginn des Tags hatte ich mir ja vorgenommen nicht Harry Potter zu erwähnen, aber naja, so schnell scheitert das =D
3. Weihnachtsmarkt - Nenne eine Buchszene, die dich innerlich erzittern lässt.
Kitty: Vielleicht Mercy bzw. Erbarmen, das war ein wahnsinnig heftiger Thriller. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil er so grausam war.
Blue: Dabei denke ich sofort wieder an Survive - Wenn der Schnee dein Herz berührt. Dies ist eine Art Thriller, aber auch irgendwie nicht, eigentlich eine Geschichte über ein Mädchen und wie es zurück zu sich findet, aber eben auf eine wirklich krasse Art und Weise. Hier sterben Menschen, hier gibt es viel Verzweiflung und die Angst sitzt einem im Nacken.
4. Weihnachtsbaum - Was wünschst du dir unter den Weihnachtsbaum?
Kitty: Ich habe heute ein Buch gesehen mit Weihnachtsbriefen von Tolkien. Oh je, das wird mir wohl niemand schenken, aber es sah so toll aus.
Blue: Das wird jedes Jahr schwieriger =D aber ich habe mir die "neuen" Harry Potter gewünscht und hoffe den kann ich dann gleich an Weihnachten verschlingen.
5. Weihnachtsfest - Nenne eine Buchszene, die dir immer in Erinnerung bleiben wird.
Kitty: Da gibt es tausende... Ein Beispiel ist der Moment, in dem Harry stirbt und in dieser seltsamen Parallelwelt oder wo auch immer ist. Ich wollte immer, dass das das Ende ist. Hat leider nicht geklappt.
Blue: Das ist vielleicht etwas untypisch und für den einen oder anderen auch langweilig, aber hier ging meine Liebe zu der Autorin los; Lucy aus Lucy in the sky von Paige Toon sitzt im Flugzeug und bekommt eine für sie sehr schockierende SMS, doch da sie gleich starten, kann sie darauf nicht reagieren und quält sich stundenlang mit der Information herum. Die Szene bleibt mir deswegen so im Kopf, weil sie so sehr in so viele Leben passt und eben auch in meines, ganz ohne das da ein Flugzeug nötig wäre.
6. Weihnachtsstern - Welches Buch (Einzelband/Reihe) sollte man unbedingt lesen und nicht verpassen?
Kitty: Also zum Thema Weihnachtsstern (die Pflanze) passt bei mir ja eher eine Frage zum Thema Sterben. Ein Buch, das meiner Meinung nach jeder lesen sollte, ist Perks of Being A Wallflower.
Blue: Ja natürlich das was ihr erwarte =D aber dann habe ich euch erst kürzlich eine neue Reihe vorgestellt, nämlich die der Jahreszeiten und die war so so schön, dass ich auch da finde, die sollte niemand verpassen. Klar erfüllt sie ein paar Klischees und ist vermutlich mehr was für die Damen, aber sie steckt so voller Gefühl, was niemand verpassen darf und sollte.
7. Weihnachtsmann - Mit welchem Buchcharakter würdest du gerne mal Weihnachten verbringen?
Kitty: Uiuiui... ich denke da ja direkt an was Romantisches. Hm, da würde ich doch glatt Sirius Black einladen, so gemeinsam vor dem Kamin, joa...
Blue: Also ich bin ja sehr verkitscht und ich denke das wisst ihr auch, und naja was soll ich sagen, ich würde super super gern mit verschiedensten Disneycharakteren Weihnachten verbringen. Micky, Mini, Donald, einfach allen =D
8. Weihnachtsgeschenke - Welches Buch würdest du immer verschenken?
Kitty: Wenn es um Weihnachtsgeschichten geht, da habe ich heute schöne Bücher gesehen, so von Erich Kästner oder Hermann Hesse. Ich denke, damit kann jeder was anfangen, und wenn man nur etwas darin blättert. Kästner passt auch zu jeder Altersgruppe.
Blue: Immer verschenken bedeutet ja auch immer an Mann und Frau und da würde ich den Cloudatlas wählen. In dieser Geschichte verbinden sich so viele Genre und damit auch Geschmäcker, das ist einfach unglaublich. Wahrscheinlich werden im ersten Moment einige denken, dass sei nichts für sie, aber ich bin überzeugt, wer dem Buch eine Chance gibt, wird es mögen oder zumindest etwas lernen.
Das waren alle Fragen. Wir hoffen sie haben euch gefallen und ihr gebt uns auch eure Antworten. Lasst euch nicht zu sehr stressen so kurz vor Weihnachten und genießt die schöne Zeit,
eure Kitty Retro und Blue Diamond.
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Mittwoch, 21. Dezember 2016
Dienstag, 20. Dezember 2016
Weihnachten wie es war
Hallo meine Weihnachtsnasen,
gern möchte ich euch diese Woche noch einige weihnachtliche Dinge präsentieren. Beginnen will ich mit dieser Geschichtensammlung, die ich aus der Bibo geholt hatte. Bisher habe ich noch nie Weihnachtsbücher in dem Sinne gelesen. Dennoch kannte ich schon einige Geschichten dieses Bandes. Wenn mir mehr erfahren wollt, dann nur zu.
Die Fakten:
Die Legende vom vierten König: Diese Geschichte ist einer russischen Legende nachempfunden und erzählt eine andere Geschichte von Jesus Christus. Ich mag die Art und Weise, wie am Ende alles wieder zusammenkommt. Allerdings hat die Geschichte mich jetzt nicht völlig umgehauen. Daher gibt es 3 Sterne dafür.
Die heilige Nacht - Selma Lagerlöf: Diese Geschichte hat durch die Großmutter eine tolle Rahmung. Außerdem fand ich die erzählte Geschichte sehr niedlich. Aber ein bisschen zu religiös ist es mir vielleicht auch gewesen, da bin ich mir nicht so sicher. Ich mag einfach keine Engelchen in Geschichten. Daher gibt es von mir dafür 3,5 Sterne.
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen - Hans Christian Andersen: Wer kennt nicht diese traurig-schöne Geschichte von einem armen Mädchen an einem kalten Weihnachtsabend. Ich liebe die Geschichte so sehr, obwohl mir die Andersen'schen Märchen häufig zu düster und grausam sind. Dieses jedoch hat so einen schönen Ausgang am Ende. Von mir kann es dafür nur 5 Sterne geben.
Der heilige Abend - Adalbert Stifter: Diese Geschichte macht etwa 1/3 des ganzen Buches aus. Leider muss ich sagen, dass ich beim Lesen in der Badewanne nahezu eingeschlafen wäre. Die Geschichte ist sehr verwirrend, da sie thematisch mehrere große Sprünge macht. Am Ende geht es dann irgendwie um zwei Kinder, die sich am Heiligabend verlaufen. Mir hat die Geschichte leider nicht besonders zugesagt und ich war froh, als sie vorbei war. Hat meinen Geschmack nicht getroffen. 2,5 Sterne von mir dafür.
Eine Weihnachtsgeschichte - Selma Lagerlöf: Die zweite Geschichte der Autorin in diesem Band und sie hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte den Rahmen der Geschichte, aber auch die Handlung selbst und die Message hat mich überzeugt. Daher gibt es 5 Sterne für diese 5 Seiten.
Die Tagediebe (Eine Weihnachtsgeschichte) - Nikolai Leskow: Diese Geschichte ist ein bisschen ernüchternd, denn es geht darum, dass Menschen in Machtpositionen immer hochmütig werden. Auch wenn jemand sie an ihre Aufgabe der Nächstenliebe erinnert, schaufeln sie sich gleichsam ihr eigenes Grab. Und wenn sie dann verlieren, was sie so sehr geschätzt haben, dann will ihnen wohl keiner mehr helfen. Die Geschichte bekommt von mir 4 Sterne, wenn sie auch nicht gerade weihnachtlich wohlig ist.
Der Tannenbaum - Hans Christian Andersen: Hach, noch so eine tieftraurige Geschichte. Der Baum war so zielstrebig, so erfolgssüchtig, so sehr in die Zukunft gewandt, dass er keine Zeit hatte glücklich zu sein. Dafür wird er natürlich vom Leben bestraft. Diese Märchen sind sehr grausam, aber auch schön. Von mir gibt es dafür 4,5 Sterne.
Der Christbaum der armen Kinder - Fedor M. Dostojewski: Auch diese Geschichte ist bittersüß, allerdings nicht ganz so traurig wie die von Hans Christian Andersen. Obwohl ähnliches geschieht, ist es doch nicht ganz so grausam zu lesen. Mir gefallen solche Geschichten, vor allem weil auch hier wieder in der Kürze die Würze liegt, daher 4,5 Sterne.
Weihnachtsabend - Guy de Maupassant: Diese Geschichte hatte ich dieses Jahr schon gelesen und ihr werdet davon auch noch erfahren. Sie war aber so schön, dass ich sie gleich nochmal gelesen habe. Mehr erfahrt ihr bald. :D
Wanjka - Anton Tschechow: Auch diese Geschichte ist eigentlich nur traurig, und auch am Ende werden wir nicht erlöst. Die Geschichte ist sehr kurz, eigentlich geht es vor allem um einen Brief eines Waisenkindes an seinen Großvater. Es ist wirklich herzzerreißend, wenn man sich in diese Geschichte hineinversetzt. Von mir gibt es nochmal 4,5 Sterne.
Das Sternenkind - Oscar Wilde: Nochmals wenden wir uns dem Hochmut zu und schauen uns an, wie das Leben einem mitspielen kann. Ich fand die Geschichte wirklich schön, auch wenn ich sie ein bisschen kannte. Zwischendrin hat sie einige Längen, aber sie passt einfach gut als Märchen. So richtig weihnachtlich geht es dabei aber nicht zu. Daher gibt es von mir 4 Sterne.
Die Flucht nach Ägypten (Eine Weihnachtslegende) - Felix Timmermans: Diese Geschichte hat mir gut gefallen. Irgendwie mag ich diese christlichen Erzählungen grad total, obwohl ich selbst ja nicht gläubig bin. Ich denke aber, dass man dennoch aus diesen Nacherzählungen und vielleicht auch aus dem Original viel über Mitgefühl und Nächstenliebe lernen kann. Mythen gefallen mir sowieso total gut und unter diesem Gesichtspunkt bekommt die Geschichte 4,5 Sterne von mir. Ich hätte gern noch etwas mehr Esel gehabt. :D
Weihnacht mit zwei Kindergeschichten - Hermann Hesse: Naja, der Hesse hat mich ja schön öfter begeistert und auch mit dieser Geschichte liegt es direkt in meinem Beutebereich. Sie ist unendlich niedlich und dennoch eher hochtrabend geschrieben und man hat das Gefühl, es ist weniger eine Geschichte und mehr die direkte Erzählung des Autors, der gerade irgendwo im Schaukelstuhl sitzt und laut denkt. Ich fühle mich da sehr angesprochen. Daher gibt es 5 Sterne von mir.
[Ein Glockenschlag] - Wilheim Raabe: Eine sehr kurze, sehr prägnante Beschreibung des Weihnachtsabend. Viele Fragen bleiben offen, aber der Schreibstil ist wunderschön. 4 Sterne.
Unter dem Tannenbaum - Theodor Storm: Was wäre Weihnachten ohne Theodor Storm? Jedes Jahr rezitieren wir sein Gedicht, aber die Geschichte dazu kannte ich tatsächlich bisher noch nicht. Sie hat mir aber sehr gut gefallen, wenn die beiden Teile auch etwas unzusammenhängend daherkommen. Auch gibt es gen Ende ein paar Längen. Dennoch ist dies ein Teil Weihnachtsgeschichte, um die ich zumindest nicht umhinkomme. 4,5 Sterne dafür.
Insgesamt war dies das schönste Buch, was ich bisher zur Weihnachtszeit gelesen habe. Die Sammlung hat mir, abgesehen von der unsäglich langen Geschichte gleich zu Anfang, sehr gut gefallen und sehr zugesagt. Wenn ihr also eine Sammlung mit eher klassischen Weihnachtsgeschichten sucht, dann habt ihr sie hier gefunden.
Bis bald,
Eure Kitty Retro
Meine Bewertung:
gern möchte ich euch diese Woche noch einige weihnachtliche Dinge präsentieren. Beginnen will ich mit dieser Geschichtensammlung, die ich aus der Bibo geholt hatte. Bisher habe ich noch nie Weihnachtsbücher in dem Sinne gelesen. Dennoch kannte ich schon einige Geschichten dieses Bandes. Wenn mir mehr erfahren wollt, dann nur zu.
Die Fakten:
- Herausgeber: Gottfried Natalis
- Titel: Weihnachten wie es war
- Erschienen: 1995
- Verlag: Insel Verlag
- Seiten: 279
- Preis: ab 0,01 Euro gebraucht
- Klappentext: "`Weihnachten wie es war´, die schönsten Erzählungen zur Weihnachtszeit von Selma Lagerlöf, Theodor Storm, Hans Christian Andersen, Adalbert Stifter, Nikolai Leskow, Guy de Maupassant, Anton Tschechow, Oscar Wilde, Wilhelm Raabe, Felix Timmermans und Hermann Hesse."
Die Legende vom vierten König: Diese Geschichte ist einer russischen Legende nachempfunden und erzählt eine andere Geschichte von Jesus Christus. Ich mag die Art und Weise, wie am Ende alles wieder zusammenkommt. Allerdings hat die Geschichte mich jetzt nicht völlig umgehauen. Daher gibt es 3 Sterne dafür.
Die heilige Nacht - Selma Lagerlöf: Diese Geschichte hat durch die Großmutter eine tolle Rahmung. Außerdem fand ich die erzählte Geschichte sehr niedlich. Aber ein bisschen zu religiös ist es mir vielleicht auch gewesen, da bin ich mir nicht so sicher. Ich mag einfach keine Engelchen in Geschichten. Daher gibt es von mir dafür 3,5 Sterne.
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen - Hans Christian Andersen: Wer kennt nicht diese traurig-schöne Geschichte von einem armen Mädchen an einem kalten Weihnachtsabend. Ich liebe die Geschichte so sehr, obwohl mir die Andersen'schen Märchen häufig zu düster und grausam sind. Dieses jedoch hat so einen schönen Ausgang am Ende. Von mir kann es dafür nur 5 Sterne geben.
Der heilige Abend - Adalbert Stifter: Diese Geschichte macht etwa 1/3 des ganzen Buches aus. Leider muss ich sagen, dass ich beim Lesen in der Badewanne nahezu eingeschlafen wäre. Die Geschichte ist sehr verwirrend, da sie thematisch mehrere große Sprünge macht. Am Ende geht es dann irgendwie um zwei Kinder, die sich am Heiligabend verlaufen. Mir hat die Geschichte leider nicht besonders zugesagt und ich war froh, als sie vorbei war. Hat meinen Geschmack nicht getroffen. 2,5 Sterne von mir dafür.
Eine Weihnachtsgeschichte - Selma Lagerlöf: Die zweite Geschichte der Autorin in diesem Band und sie hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte den Rahmen der Geschichte, aber auch die Handlung selbst und die Message hat mich überzeugt. Daher gibt es 5 Sterne für diese 5 Seiten.
Die Tagediebe (Eine Weihnachtsgeschichte) - Nikolai Leskow: Diese Geschichte ist ein bisschen ernüchternd, denn es geht darum, dass Menschen in Machtpositionen immer hochmütig werden. Auch wenn jemand sie an ihre Aufgabe der Nächstenliebe erinnert, schaufeln sie sich gleichsam ihr eigenes Grab. Und wenn sie dann verlieren, was sie so sehr geschätzt haben, dann will ihnen wohl keiner mehr helfen. Die Geschichte bekommt von mir 4 Sterne, wenn sie auch nicht gerade weihnachtlich wohlig ist.
Der Tannenbaum - Hans Christian Andersen: Hach, noch so eine tieftraurige Geschichte. Der Baum war so zielstrebig, so erfolgssüchtig, so sehr in die Zukunft gewandt, dass er keine Zeit hatte glücklich zu sein. Dafür wird er natürlich vom Leben bestraft. Diese Märchen sind sehr grausam, aber auch schön. Von mir gibt es dafür 4,5 Sterne.
Der Christbaum der armen Kinder - Fedor M. Dostojewski: Auch diese Geschichte ist bittersüß, allerdings nicht ganz so traurig wie die von Hans Christian Andersen. Obwohl ähnliches geschieht, ist es doch nicht ganz so grausam zu lesen. Mir gefallen solche Geschichten, vor allem weil auch hier wieder in der Kürze die Würze liegt, daher 4,5 Sterne.
Weihnachtsabend - Guy de Maupassant: Diese Geschichte hatte ich dieses Jahr schon gelesen und ihr werdet davon auch noch erfahren. Sie war aber so schön, dass ich sie gleich nochmal gelesen habe. Mehr erfahrt ihr bald. :D
Wanjka - Anton Tschechow: Auch diese Geschichte ist eigentlich nur traurig, und auch am Ende werden wir nicht erlöst. Die Geschichte ist sehr kurz, eigentlich geht es vor allem um einen Brief eines Waisenkindes an seinen Großvater. Es ist wirklich herzzerreißend, wenn man sich in diese Geschichte hineinversetzt. Von mir gibt es nochmal 4,5 Sterne.
Das Sternenkind - Oscar Wilde: Nochmals wenden wir uns dem Hochmut zu und schauen uns an, wie das Leben einem mitspielen kann. Ich fand die Geschichte wirklich schön, auch wenn ich sie ein bisschen kannte. Zwischendrin hat sie einige Längen, aber sie passt einfach gut als Märchen. So richtig weihnachtlich geht es dabei aber nicht zu. Daher gibt es von mir 4 Sterne.
Die Flucht nach Ägypten (Eine Weihnachtslegende) - Felix Timmermans: Diese Geschichte hat mir gut gefallen. Irgendwie mag ich diese christlichen Erzählungen grad total, obwohl ich selbst ja nicht gläubig bin. Ich denke aber, dass man dennoch aus diesen Nacherzählungen und vielleicht auch aus dem Original viel über Mitgefühl und Nächstenliebe lernen kann. Mythen gefallen mir sowieso total gut und unter diesem Gesichtspunkt bekommt die Geschichte 4,5 Sterne von mir. Ich hätte gern noch etwas mehr Esel gehabt. :D
Weihnacht mit zwei Kindergeschichten - Hermann Hesse: Naja, der Hesse hat mich ja schön öfter begeistert und auch mit dieser Geschichte liegt es direkt in meinem Beutebereich. Sie ist unendlich niedlich und dennoch eher hochtrabend geschrieben und man hat das Gefühl, es ist weniger eine Geschichte und mehr die direkte Erzählung des Autors, der gerade irgendwo im Schaukelstuhl sitzt und laut denkt. Ich fühle mich da sehr angesprochen. Daher gibt es 5 Sterne von mir.
[Ein Glockenschlag] - Wilheim Raabe: Eine sehr kurze, sehr prägnante Beschreibung des Weihnachtsabend. Viele Fragen bleiben offen, aber der Schreibstil ist wunderschön. 4 Sterne.
Unter dem Tannenbaum - Theodor Storm: Was wäre Weihnachten ohne Theodor Storm? Jedes Jahr rezitieren wir sein Gedicht, aber die Geschichte dazu kannte ich tatsächlich bisher noch nicht. Sie hat mir aber sehr gut gefallen, wenn die beiden Teile auch etwas unzusammenhängend daherkommen. Auch gibt es gen Ende ein paar Längen. Dennoch ist dies ein Teil Weihnachtsgeschichte, um die ich zumindest nicht umhinkomme. 4,5 Sterne dafür.
Insgesamt war dies das schönste Buch, was ich bisher zur Weihnachtszeit gelesen habe. Die Sammlung hat mir, abgesehen von der unsäglich langen Geschichte gleich zu Anfang, sehr gut gefallen und sehr zugesagt. Wenn ihr also eine Sammlung mit eher klassischen Weihnachtsgeschichten sucht, dann habt ihr sie hier gefunden.
Bis bald,
Eure Kitty Retro
Meine Bewertung:
Sonntag, 18. Dezember 2016
[Geschichten der Jahreszeiten] Tagwind - Der Bewahrer der Jahreszeiten
Hallo zusammen,
heute ist schon wieder der letzte Band der Reihe der Jahreszeiten dran. Es war eine so schöne Reihe und ich bin ein wenig wehmütig.
Fakten:
"Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…"
Wie ich ja schon beim letzten Band angedeutet hatte, haben wir es hier mit einer etwas anderen Liebesgeschichte zu tun, einer zwischen zwei Männern. Dies halte ich für eine wahnsinnig schöne Idee und auch super, dass es in einer so klassischen Reihe mal auftaucht.
Meine Begeisterung ist wirklich immer noch da, aber ich habe für mich festgestellt, dass mir die Art der Liebe zu grob beschrieben wurde. Vielleicht ist es auch realistisch, aber ich weiß es ehrlich nicht. Ich habe zwar schwule Freunde, aber naja, da bekomme ich das Liebesleben jetzt nicht so hautnah mit.
Aber es geht natürlich wie auch in den anderen Geschichten nicht nur um die Liebelei. Als Abschlussband hat er einiges zu bieten und hier möchte ich nicht zu viel verraten. Ich bin mir unschlüssig ob das wirklich mein Ende ist, was ich mir für diese Reihe vorgestellt habe, aber es gibt ja noch die Spin-Off Geschichte zu Liora (auch diesen Namen liebe ich einfach so so sehr), die ich noch entdeckt habe und natürlich auch noch lesen werde. Vielleicht sogar noch in diesem Jahr.
Yannis ist ein fabelhafter Charakter, so jemanden wünscht sich jeder im Leben und man weiß immer nicht so richtig, wer so jemanden wirklich verdient hat. Er ist einer dieser perfekten Menschen, die es hoffentlich auch in Wirklichkeit gibt. Allerdings werden solche Charaktere eben auch manchmal gesetzt, um irgendwie abzulenken. Wie ihr schon merkt bin ich mir mit diesem Buch und der Handlung wirklich unsicher, ob mir das so gefällt.
Deswegen möchte ich nochmal generell zur Reihe sprechen, denn diese ist der absolute Hammer. Die dystopsiche Welt spielt eigentlich kaum eine Rolle, aber sie ist schön und gefällt mir gut, bis auf die Sache mit den Jahreszeiten halte ich sie auch für realistisch. Durchdacht ist sie in jedem Fall.
Die Jahreszeiten und ihre Merkmale sind wunderbar und passend. Wobei ich glaube, dass dies sehr gespalten sein könnte, da nach meinem Gefühl zum Beispiel der Sommer so der wenigst geliebte Charakter der Geschichte ist und auch der fieseste und so, und ich könnte mir vorstellen, das Leser die den Sommer mögen, hier ein bisschen sauer werden, was ja aber auch eine Art sein kann.
Gaia ist zwar irgendwie was besonderes, aber mit ihrem Zauber bin ich von Anfang an nicht ganz so gut klar gekommen, aber die Idee ist toll, vielleicht nur zu kurz gekommen. Allgemein hätte die ganze Reihe für mich länger sein können, aber vielleicht war sie auch lang und ging nur schnell vorbei, weil sie so gut war, wer weiß.
Empfehlen möchte ich sie jedem, vor allem den romantisch veranlagten,
eure Blue Diamond.
P.S.: Ich habe mir die Hörbücher die es schon gibt ebenso angehört und die setzen dem Ganzen nochmal die Krone auf --- soooooooooooo toll!
heute ist schon wieder der letzte Band der Reihe der Jahreszeiten dran. Es war eine so schöne Reihe und ich bin ein wenig wehmütig.
Fakten:
- Autorin: Jennifer Wolf
- Roman
- 244 Seiten
- ImpressVerlag
- Preis: 3,99€ Kindle Edition
"Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…"
Wie ich ja schon beim letzten Band angedeutet hatte, haben wir es hier mit einer etwas anderen Liebesgeschichte zu tun, einer zwischen zwei Männern. Dies halte ich für eine wahnsinnig schöne Idee und auch super, dass es in einer so klassischen Reihe mal auftaucht.
Meine Begeisterung ist wirklich immer noch da, aber ich habe für mich festgestellt, dass mir die Art der Liebe zu grob beschrieben wurde. Vielleicht ist es auch realistisch, aber ich weiß es ehrlich nicht. Ich habe zwar schwule Freunde, aber naja, da bekomme ich das Liebesleben jetzt nicht so hautnah mit.Aber es geht natürlich wie auch in den anderen Geschichten nicht nur um die Liebelei. Als Abschlussband hat er einiges zu bieten und hier möchte ich nicht zu viel verraten. Ich bin mir unschlüssig ob das wirklich mein Ende ist, was ich mir für diese Reihe vorgestellt habe, aber es gibt ja noch die Spin-Off Geschichte zu Liora (auch diesen Namen liebe ich einfach so so sehr), die ich noch entdeckt habe und natürlich auch noch lesen werde. Vielleicht sogar noch in diesem Jahr.
Yannis ist ein fabelhafter Charakter, so jemanden wünscht sich jeder im Leben und man weiß immer nicht so richtig, wer so jemanden wirklich verdient hat. Er ist einer dieser perfekten Menschen, die es hoffentlich auch in Wirklichkeit gibt. Allerdings werden solche Charaktere eben auch manchmal gesetzt, um irgendwie abzulenken. Wie ihr schon merkt bin ich mir mit diesem Buch und der Handlung wirklich unsicher, ob mir das so gefällt.
Deswegen möchte ich nochmal generell zur Reihe sprechen, denn diese ist der absolute Hammer. Die dystopsiche Welt spielt eigentlich kaum eine Rolle, aber sie ist schön und gefällt mir gut, bis auf die Sache mit den Jahreszeiten halte ich sie auch für realistisch. Durchdacht ist sie in jedem Fall.
Die Jahreszeiten und ihre Merkmale sind wunderbar und passend. Wobei ich glaube, dass dies sehr gespalten sein könnte, da nach meinem Gefühl zum Beispiel der Sommer so der wenigst geliebte Charakter der Geschichte ist und auch der fieseste und so, und ich könnte mir vorstellen, das Leser die den Sommer mögen, hier ein bisschen sauer werden, was ja aber auch eine Art sein kann.
Gaia ist zwar irgendwie was besonderes, aber mit ihrem Zauber bin ich von Anfang an nicht ganz so gut klar gekommen, aber die Idee ist toll, vielleicht nur zu kurz gekommen. Allgemein hätte die ganze Reihe für mich länger sein können, aber vielleicht war sie auch lang und ging nur schnell vorbei, weil sie so gut war, wer weiß.
Empfehlen möchte ich sie jedem, vor allem den romantisch veranlagten,
eure Blue Diamond.
P.S.: Ich habe mir die Hörbücher die es schon gibt ebenso angehört und die setzen dem Ganzen nochmal die Krone auf --- soooooooooooo toll!
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