Hallo meine Horrorhasen,
gestern habe ich euch vom Reread eines meiner allerliebsten Bücher berichtet: Es von Stephen King. Unter anderem wollte ich dieses Buch dieses Jahr unbedingt noch einmal lesen, weil der zweite Teil der Verfilmung herauskommen sollte. Heute ist es nun so weit und Es - Kapitel 2 läuft in den deutschen Kinos. Gestern habe ich deswegen ein Double Feature in meinem Kino besucht, in dem beide Filme hintereinander gezeigt werden. Von dieser Erfahrung möchte ich euch heute berichten.
Ich hatte Es - Kapitel 1 auch im Kino gesehen, aber sehr wenige Erinnerungen daran behalten. Wer sein Gedächtnis noch einmal auffrischen will, kann den Film ja inzwischen auf Netflix schauen. Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie gruselig der Film am Ende war. Man sollte meinen, das wäre mir im Kopf geblieben. Vor allem sind viele unheimliche Szenen nicht wie im Buch: Ben trifft nicht auf die Mumie, sondern auf ein Opfer der Eisenhüttenexplosion. Bill sieht nicht mit Richie ein Bild, das sich bewegt, sondern trifft seinen toten Bruder im Keller. Andere Szenen sind aber weitgehend beibehalten.
Am deutlichsten fällt vermutlich zunächst auf, dass die Geschichte zeitlich nach hinten verschoben wurde. So spielt die Kinder-Timeline nicht mehr 1958, sondern erst 1989, was sicherlich dem Stranger Things-Hype mitgeschuldet ist. So gehen die Kinder nicht ins Aladdin, um sich Schwarz-Weiß-Horrorfilme anzuschauen, sondern Richie zockt an Videospielmaschinen der 80er. Auch die Erwachsenenebene spielt somit dann nicht in den 80ern, sondern heute. Alle haben Smartphones, aber die Handlung generell wird davon sehr wenig beeinflusst. Man merkt es nur an den Details (und den Autos der Verlierer in der Erwachsenen-Version, mannoman).
Aber auch einige Figuren sind etwas anders angelegt als im Buch. In der Kinderversion fällt mir vor allem Mike ein. Dieser wirkt sehr ernst und sehr still als Kind. Er hält sich immer zurück und ist in vielen Szenen der Verlierer auch noch gar nicht dabei. Bei den Erwachsenen ist es mir dann aber noch stärker aufgefallen. Bill ist überhaupt nicht der große Anführer, sondern rastet eher mal aus und verhält sich etwas... fragwürdig. Da passt dann auch die Besetzung. Auch Mike ist plötzlich mehr auf der ausrastenden Seite, was dem Bild des ausgelaugten Bibliothekars nicht entsprechen will. Das hat mich ehrlich etwas gestört.
Ansonsten gibt es aber noch viele Kleinigkeiten: Stan ist viel religiöser als im Buch, Richie verliert jede Backstory, Bevs Vater ist auf eine ganz andere Art und Weise bedrohlich. Bills Ehefrau und Bevs Ehemann werden quasi komplett aus dem Skript gestrichen. Mikes Familiengeschichte wird völlig auf den Kopf gestellt, was ich wirklich schade fand.
Aber abgesehen von der Buchvorlage, wie funktionieren die beiden Filme jetzt als Filme?
Den ersten Teil finde ich absolut gelungen. Die Kinder haben eine tolle Chemie und man spürt, wie sie zusammenstehen. Es gibt gruselige Momente, aber auch witzige, schöne, ruhige Momente. Es wird mehr erzählt als eine Monstergeschichte. Es ist absolut genial verkörpert von Bill Skarsgård (der nur ein Jahr älter ist als ich, aber Alter, der kann spielen und sich wandeln). Ich mochte auch das Ende, obwohl es natürlich mit dem Buch nichts gemein hat (die erste Frage, die ich mir bei einer Es-Verfilmung immer stelle, ist, wie gehen sie mit dem Ende um). Es wird in diesem Teil auch so sehr auf Details geachtet, zum Beispiel wie Stan sein Fahrrad immer säuberlich abstellt. IMMER.
Der zweite Teil kann an manchen Ecken nicht mithalten. Die erwachsenen Darsteller haben nicht die Chemie der Kinder. Ich fand es schade, dass man bei den erwachsenen Figuren immer eine starke Trennung empfunden hat, so als gäbe es zwei Lager. Aber dennoch hat der Film enorm viele Stärken. Ich mochte die Art, wie mit den Rückblicken umgegangen wird. Dabei sehen wir auch die Kinderdarsteller alle noch einmal wieder. Es wird emotional, es wird gruselig, aber ich habe auch in vielen Momenten kichernde Menschen im Kinosaal gehört.
Das Ende des zweiten Teils ist dem Buch wirklich angemessen. Ich denke, da wurde eine sehr gute Wahl getroffen. Viele werden es nicht mögen, aber so ist Es. Und ich habe die Anspielungen im Film total geliebt, sogar aus dem Mund von King selbst: Bill, der als Erwachsener Autor von Horrorbüchern ist, die auch verfilmt werden, wird immer wieder darauf hingewiesen, dass seine Enden schlecht seien. Diese Selbstironie konnte ich einfach nur feiern. Denn ganz ehrlich, das wahre Ende von Es werden wir nie auf der Leinwand sehen.
Auch gibt es im zweiten Teil wieder viele Details für Fans: die Schildkröten, die immer wieder mal auftauchen, aber nie thematisiert werden (die Schildkröte konnte uns nicht helfen). Bill sagt endlich die magischen Worte auf seinem Fahrrad und schlägt den Teufel. Manche Details fühlen sich aber auch irgendwie falsch an: so ist das einzige Mal, dass im ersten Teil Piep-piep Richie gesagt wird, Pennywise der Sprecher. Im zweiten Teil sagt es aber Bev einmal. Es wirkte einfach out of place, weil es unter den Kindern nicht etabliert wurde.
Beide Filmen leben einfach von tollen Bildern. Es gibt sicherlich auch einige Jump Scares, aber der Film verliert sich nicht darin. Ich denke, eine Verfilmung von Es wird es immer schwer haben, da das Buch so geschrieben ist, dass man bereits alles wie einen Film im Kopf sehen kann. Aber ich glaube, beide Filme haben ihr Bestes gegeben. Es gibt viele Unterschiede in Handlung und Charakteren, aber das Gefühl transportiert sich doch: für mich im ersten Teil leider deutlich mehr als im zweiten. Und trotz allem hatte ich an einigen Stellen auch Tränen in den Augen.
Wenn ihr also Lust darauf habt, schaut euch die Filme an. Ihr könnt damit wirklich nichts falsch machen, außer ihre habt Angst vor Clowns. (Danach werdet ihr sie auf jeden Fall haben.) Ich bin froh, dass ich die letzte Nacht mit Pennywise im Kino verbracht habe, auch wenn ich dadurch heute echt müde und arbeitsunfähig bin.
Habt ihr die Filme schon geschaut? Oder freut ihr euch schon auf Kapitel 2?
Bis bald,
Eure Kitty Retro
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Donnerstag, 5. September 2019
Mittwoch, 4. September 2019
Es - Reread
Hallo meine Horrorfreunde,
heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsbücher vorstellen. Ich war total schockiert, dass ich es hier auf dem Blog noch nicht gefunden habe, denn ich war fest überzeugt, es bereits rezensiert zu haben. (edit: Ich habe es inzwischen gefunden. Scheinbar wollte die Suchfunktion mich hereinlegen. Hier findet ihr den alten Post von 2013.)Da das aber nicht der Fall ist, möchte ich euch heute ein wenig davon vorschwärmen - und euch warnen!
Die Fakten:
Zur Handlung: Bill liegt krank im Bett, als sein kleiner Bruder ermordet wird. Er hat ihm ein kleines Segelboot aus Papier gebaut, und dieses hat Georgie in seinen Tod geführt. Doch kurz nach seinem Tod geschehen seltsame Dinge. Bill sieht Bilder die sich bewegen, er fühlt einen Schatten auf Derry, seiner Heimatstadt liegen.
Im darauffolgenden Sommer schließlich trifft der Club der Verlierer erstmals zusammen: Eddie, der Asthmatiker (oder Hypochonder?), Bill, der Stotterer, Ben, der Dicke, Richie, das Plappermaul, Stan, der Jude, Bev, das Mädchen und schließlich Mike, der Schwarze. Gemeinsam haben sie einen Feind: Es. Sie wissen, wo Es lebt, und sie können es schlagen. Doch ein Schwur bringt sie 27 Jahre später wieder zusammen... Es für immer zu erledigen.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich Es das erste Mal gelesen habe. Ich glaube, ich habe es nun zum dritten Mal beendet, genau rechtzeitig für den zweiten Teil der Verfilmung, den ich heute Abend schauen und euch morgen vorstellen werde. Aber ich weiß, dass dieses Buch mich schon damals direkt in seinen Bann zog, auf der ersten Seite, mit Georgie und seiner Angst vor dem Keller, sein großer starker Bruder, der ihm ein Boot baut.
Dies ist das einzige Buch, das ich von Stephen King bisher mochte. Ist es perfekt? Auf keinen Fall. Aber für mich ist dieses Buch wirklich Horror - viele andere King-Geschichten lassen mich eher einschlafen. Aber das Buch ist auch so viel mehr. Auf über 1200 Seiten kann man eine ganze Welt erschaffen und wieder zum Einsturz bringen.
Schon immer mochte ich vor allem, wie tief die Geschichte von Es geht. In Rückblicken bekommen wir immer wieder andere Momente der Geschichte von Derry, Maine, erzählt, in denen Es sein Unwesen trieb. Schicksalhafte Unglücke, eine Mordlust, die die halbe Stadt befällt, Tod, Verderben. Das ist Derry. Das ist Es. Aber auch mit unseren sieben Hauptcharakteren erleben wir einiges. Wir sehen, wie und wieso sie Außenseiter sind - und bei aller political correctness wären sie das heute noch genauso wie in den 80ern. Ich liebe die Geschichte jedes einzelnen Charakters, auch wenn mein Herz schon immer besonders für Bev und Ben geschlagen hat.
Die Geschichte wird hauptsächlich auf zwei Zeitebenen erzählt: 1958, als alle etwa 10 Jahre alt waren, und 1985, als alle Erwachsen sind und wegen des Schwurs zurückkommen. Beide Ebenen sind sehr stark miteinander verwoben, wobei sich das Wie durch das Buch hinweg immer wieder ein wenig ändert. Teilweise springen wir mitten in einem Satz in die andere Zeitebene, um die Parallelität des Geschehens zu unterstreichen. Teilweise bereisen wir 1958 durch die Erinnerungen der Charaktere. Aber diese Verbindung der Zeitebenen ist durch das gesamte Buch sehr organisch und ergibt viel Sinn.
Die Handlung selbst tritt dabei manchmal sogar in den Hintergrund für mich: ich liebe Derry und seine dunklen Geheimnisse, ich liebe die Charaktere und ich liebe den Erzählstil. Außerdem gelingt es King eindrücklich düstere und verstörende Bilder zu kreieren und dennoch auch die Menschlichkeit vieler Augenblicke darzustellen. Die Handlung ist dann nur das silberne Fahrrad, dass uns durch all diese Momente trägt. Und für mich ist das vollkommen ok.
Das Ende ist definitiv abgefahren. Ich denke, hier spätestens merkt man, dass man Stephen King liest. Aber gleichzeitig fällt mir einfach kein Ende ein, das besser passen würde. So ist es trotz seines Wahnsinns doch auch irgendwie ikonisch und ich habe es lieben gelernt. Für mich aber lohnt sich jede Seite des Buches und der Weg ist eher das Ziel. Witzigerweise kann ich mich auch an das Ende immer am wenigsten erinnern.
Triggerwarnungen gibt es hier hunderte: vor allem aber möchte ich auf den großen Anteil an häuslicher Gewalt und Bullying hinweisen. Außerdem sterben natürlich viele Kinder. Das Buch ist Horror und darauf sollte man sich einstellen. Hinzu kommt der bereits benannte Mangel an political correctness. Man muss bedenken, dass es weißer Mann dieses Buch in den 80er Jahren schrieb. Auch wenn das Buch für mich einen interessanten, diversen Cast hat, heißt das nicht, dass die benannten Gruppen akkurat beschrieben werden. Das Buch ist nicht frei von Stigmatisierung und negativen Kommentaren. Teilweise werden diese aber herausgefordert.
Alles in allem kann ich leider nur sagen, dass ich das Buch absolut liebe für seinen Tiefgang und die einzigartigen Charaktere, die einen interessanten und schwierigen Weg gehen. Die Erzählstruktur überzeugt mich völlig. Lediglich die Übersetzung ist teilweise ein bisschen gruslig und neuere Übersetzungen sind empfehlenswert.
Wie steht ihr zu Es? Und welches andere Buch von King könnt ihr empfehlen?
Bis morgen,
Eure Kitty Retro
Meine Bewertung:
heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsbücher vorstellen. Ich war total schockiert, dass ich es hier auf dem Blog noch nicht gefunden habe, denn ich war fest überzeugt, es bereits rezensiert zu haben. (edit: Ich habe es inzwischen gefunden. Scheinbar wollte die Suchfunktion mich hereinlegen. Hier findet ihr den alten Post von 2013.)Da das aber nicht der Fall ist, möchte ich euch heute ein wenig davon vorschwärmen - und euch warnen!
Die Fakten:
- Titel: Es (Original: It)
- Autor: Stephen King
- Übersetzung: Alexandra von Reinhardt und Joachim Körber
- Erschienen: 2003 (erstmals 1990)
- Verlag: Ullstein (Jubileumsausgabe)
- Seiten: 1214
- Preis: 14,99 Euro (neue Edition)
- Klappentext: "Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens versetzt eine kleine amerikanische Stadt in Angst und Schrecken. Eine unheimliche Mordserie reißt nicht ab... Mike Hanlon und seine Freunde schwören, das Grauen zu bekämpfen - denn nur ihre Gemeinschaft kann `es´ töten, weil ihre Freundschaft und Liebe zueinander stärker ist als die Gewalt des Bösen."
Zur Handlung: Bill liegt krank im Bett, als sein kleiner Bruder ermordet wird. Er hat ihm ein kleines Segelboot aus Papier gebaut, und dieses hat Georgie in seinen Tod geführt. Doch kurz nach seinem Tod geschehen seltsame Dinge. Bill sieht Bilder die sich bewegen, er fühlt einen Schatten auf Derry, seiner Heimatstadt liegen.
Im darauffolgenden Sommer schließlich trifft der Club der Verlierer erstmals zusammen: Eddie, der Asthmatiker (oder Hypochonder?), Bill, der Stotterer, Ben, der Dicke, Richie, das Plappermaul, Stan, der Jude, Bev, das Mädchen und schließlich Mike, der Schwarze. Gemeinsam haben sie einen Feind: Es. Sie wissen, wo Es lebt, und sie können es schlagen. Doch ein Schwur bringt sie 27 Jahre später wieder zusammen... Es für immer zu erledigen.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich Es das erste Mal gelesen habe. Ich glaube, ich habe es nun zum dritten Mal beendet, genau rechtzeitig für den zweiten Teil der Verfilmung, den ich heute Abend schauen und euch morgen vorstellen werde. Aber ich weiß, dass dieses Buch mich schon damals direkt in seinen Bann zog, auf der ersten Seite, mit Georgie und seiner Angst vor dem Keller, sein großer starker Bruder, der ihm ein Boot baut.
Dies ist das einzige Buch, das ich von Stephen King bisher mochte. Ist es perfekt? Auf keinen Fall. Aber für mich ist dieses Buch wirklich Horror - viele andere King-Geschichten lassen mich eher einschlafen. Aber das Buch ist auch so viel mehr. Auf über 1200 Seiten kann man eine ganze Welt erschaffen und wieder zum Einsturz bringen.
Schon immer mochte ich vor allem, wie tief die Geschichte von Es geht. In Rückblicken bekommen wir immer wieder andere Momente der Geschichte von Derry, Maine, erzählt, in denen Es sein Unwesen trieb. Schicksalhafte Unglücke, eine Mordlust, die die halbe Stadt befällt, Tod, Verderben. Das ist Derry. Das ist Es. Aber auch mit unseren sieben Hauptcharakteren erleben wir einiges. Wir sehen, wie und wieso sie Außenseiter sind - und bei aller political correctness wären sie das heute noch genauso wie in den 80ern. Ich liebe die Geschichte jedes einzelnen Charakters, auch wenn mein Herz schon immer besonders für Bev und Ben geschlagen hat.
Die Geschichte wird hauptsächlich auf zwei Zeitebenen erzählt: 1958, als alle etwa 10 Jahre alt waren, und 1985, als alle Erwachsen sind und wegen des Schwurs zurückkommen. Beide Ebenen sind sehr stark miteinander verwoben, wobei sich das Wie durch das Buch hinweg immer wieder ein wenig ändert. Teilweise springen wir mitten in einem Satz in die andere Zeitebene, um die Parallelität des Geschehens zu unterstreichen. Teilweise bereisen wir 1958 durch die Erinnerungen der Charaktere. Aber diese Verbindung der Zeitebenen ist durch das gesamte Buch sehr organisch und ergibt viel Sinn.
Die Handlung selbst tritt dabei manchmal sogar in den Hintergrund für mich: ich liebe Derry und seine dunklen Geheimnisse, ich liebe die Charaktere und ich liebe den Erzählstil. Außerdem gelingt es King eindrücklich düstere und verstörende Bilder zu kreieren und dennoch auch die Menschlichkeit vieler Augenblicke darzustellen. Die Handlung ist dann nur das silberne Fahrrad, dass uns durch all diese Momente trägt. Und für mich ist das vollkommen ok.
Das Ende ist definitiv abgefahren. Ich denke, hier spätestens merkt man, dass man Stephen King liest. Aber gleichzeitig fällt mir einfach kein Ende ein, das besser passen würde. So ist es trotz seines Wahnsinns doch auch irgendwie ikonisch und ich habe es lieben gelernt. Für mich aber lohnt sich jede Seite des Buches und der Weg ist eher das Ziel. Witzigerweise kann ich mich auch an das Ende immer am wenigsten erinnern.
Triggerwarnungen gibt es hier hunderte: vor allem aber möchte ich auf den großen Anteil an häuslicher Gewalt und Bullying hinweisen. Außerdem sterben natürlich viele Kinder. Das Buch ist Horror und darauf sollte man sich einstellen. Hinzu kommt der bereits benannte Mangel an political correctness. Man muss bedenken, dass es weißer Mann dieses Buch in den 80er Jahren schrieb. Auch wenn das Buch für mich einen interessanten, diversen Cast hat, heißt das nicht, dass die benannten Gruppen akkurat beschrieben werden. Das Buch ist nicht frei von Stigmatisierung und negativen Kommentaren. Teilweise werden diese aber herausgefordert.
Alles in allem kann ich leider nur sagen, dass ich das Buch absolut liebe für seinen Tiefgang und die einzigartigen Charaktere, die einen interessanten und schwierigen Weg gehen. Die Erzählstruktur überzeugt mich völlig. Lediglich die Übersetzung ist teilweise ein bisschen gruslig und neuere Übersetzungen sind empfehlenswert.
Wie steht ihr zu Es? Und welches andere Buch von King könnt ihr empfehlen?
Bis morgen,
Eure Kitty Retro
Meine Bewertung:
Sonntag, 1. September 2019
Blues N.E.W.T.´s
Hallo an alle Leseverrückten,
schon ist der August wieder vorbei und ich habe es tatsächlich geschafft. Ich habe 14 Bücher im August gelesen/gehört und habe somit alle Prüfungen für meine 3 Wunschberufe geschafft. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben, aber das war wirklich spannend und ich habe bis in die letzten Stunden dafür gebraucht.
Was waren nun meine Berufe und Prüfungen und welche Bücher habe ich dafür gelesen?
Auror
A: Ein Buch das unter seinem Schutzumschlag schwarz ist. - Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert [ein solides politisches Sachbuch, oder eher Beschreibung des Zeitgeschehens]
E: Das erste Buch welches mir einfällt, welches zu meinem TBR gehört. - Mit geschlossenen Augen [nichts für schwache Nerven und bringt Aussagen konkret auf den Punkt, eigentlich ein Erotikroman, ich würde es anders beschreiben]
O: Ein Buch von einem englischen Autoren oder welches in England spielt lesen. - Lockwood & Co. Die seufzende Wendeltreppe [ein spannender erster Band von Geister geprägten Geschichten]
O in Pflege magischer Geschöpfe
A: Der Buchtitel beginnt mit A wie Aragog. - Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen [überraschend genial und sollte sich jeder mal zu Gemüte führen]
E: Ein Buch mit weniger als 300 Seiten. - Elli Rotfell: Die abenteuerliche Rettung von Schloss Drachenmut [ein tolles Kinderbuch mit einer sehr schönen Moral]
O: Ein Buch mit einem Vogel auf dem Cover. - ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen: Ein Leitfaden zum Umgang mit peinlichen Situationen aller Art [kurze Anekdoten, passend für Jugendliche]
E in Zauberkunst
A: Ein Buch welches aus meiner Sicht ein grandioses Cover hat. - Opal. Schattenglanz [der dritte Band der Obsidian-Reihe der eine Art neue Wendung bringt]
E: Lese einen Comic/graphic novel/Manga oder ein Buch mit weniger als 150 Seiten. - Die besten Pixi Gutenacht-Geschichten [viele tolle Geschichten]
E in Zaubertränke
A: Lese das Lieblingsbuch eines Freundes. - Worte für die Ewigkeit [wunderbar und so gefühlvoll, dass ich weinen musste]
E: Ein Buch mit der Farbe deines Hauses als Cover (Ich bin ein Hufflepuff). - Obsidian. Schattenfunkel [ein guter erster Band, aber ausbaufähig]
A oder E in Kräuterkunde
A: Höre ein Hörbuch oder lese ein Buch mit einem grünen Cover. - Onyx. Schattenschimmer (als Hörbuch) [der zweite Band hat total viel Spaß auf mehr gemacht]
E: Lese ein Buch mit 350 - 390 Seiten. - Die Wellen singen [faszinierend, fesselnd und wundervoll]
A oder E in Verwandlung
A: Ein Buch was LGBTQIA thematisiert. - Someone New [irgendwie nicht meins]
E: Ein Folgeband aus einer Reihe. - Origin. Schattenfunke [spannender und mitreißender vierter Band]
Somit habe ich 4988 Seiten im August für die N.E.W.T.´s gelesen, die Obsidian-Reihe habe ich aber gleich beendet, der letzte Band passte nur zu keiner Aufgabe. Damit kämen aber nochmal 416 Seiten hinzu.
Ein bisschen stolz macht mich das schon, zumal ich nicht wirklich viel frei hatte im August.
Wie habt ihr so die N.E.W.T.´s verbracht?
Eure Blue Diamond.
Falls jemand wissen möchte, wie es Kitty ergangen ist, schaut hier rein:
schon ist der August wieder vorbei und ich habe es tatsächlich geschafft. Ich habe 14 Bücher im August gelesen/gehört und habe somit alle Prüfungen für meine 3 Wunschberufe geschafft. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben, aber das war wirklich spannend und ich habe bis in die letzten Stunden dafür gebraucht.
Was waren nun meine Berufe und Prüfungen und welche Bücher habe ich dafür gelesen?
Auror
- O in Verteidigung gegen die dunklen Künste
- E in Zauberkunst
- E in Zaubertränke
- A in Kräuterkunde
- A in Verwandlung
- E in Kräuterkunde
- E in Zauberkunst
- E in Verteidigung gegen die dunklen Künste
- E in Zaubertränke
- E in Verwandlung
- O in Pflege magischer Geschöpfe
- E in Zauberkunst
- E in Kräuterkunde
A: Ein Buch das unter seinem Schutzumschlag schwarz ist. - Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert [ein solides politisches Sachbuch, oder eher Beschreibung des Zeitgeschehens]
E: Das erste Buch welches mir einfällt, welches zu meinem TBR gehört. - Mit geschlossenen Augen [nichts für schwache Nerven und bringt Aussagen konkret auf den Punkt, eigentlich ein Erotikroman, ich würde es anders beschreiben]
O: Ein Buch von einem englischen Autoren oder welches in England spielt lesen. - Lockwood & Co. Die seufzende Wendeltreppe [ein spannender erster Band von Geister geprägten Geschichten]
O in Pflege magischer Geschöpfe
A: Der Buchtitel beginnt mit A wie Aragog. - Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen [überraschend genial und sollte sich jeder mal zu Gemüte führen]
E: Ein Buch mit weniger als 300 Seiten. - Elli Rotfell: Die abenteuerliche Rettung von Schloss Drachenmut [ein tolles Kinderbuch mit einer sehr schönen Moral]
O: Ein Buch mit einem Vogel auf dem Cover. - ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen: Ein Leitfaden zum Umgang mit peinlichen Situationen aller Art [kurze Anekdoten, passend für Jugendliche]
E in Zauberkunst
A: Ein Buch welches aus meiner Sicht ein grandioses Cover hat. - Opal. Schattenglanz [der dritte Band der Obsidian-Reihe der eine Art neue Wendung bringt]
E: Lese einen Comic/graphic novel/Manga oder ein Buch mit weniger als 150 Seiten. - Die besten Pixi Gutenacht-Geschichten [viele tolle Geschichten]
E in Zaubertränke
A: Lese das Lieblingsbuch eines Freundes. - Worte für die Ewigkeit [wunderbar und so gefühlvoll, dass ich weinen musste]
E: Ein Buch mit der Farbe deines Hauses als Cover (Ich bin ein Hufflepuff). - Obsidian. Schattenfunkel [ein guter erster Band, aber ausbaufähig]
A oder E in Kräuterkunde
A: Höre ein Hörbuch oder lese ein Buch mit einem grünen Cover. - Onyx. Schattenschimmer (als Hörbuch) [der zweite Band hat total viel Spaß auf mehr gemacht]
E: Lese ein Buch mit 350 - 390 Seiten. - Die Wellen singen [faszinierend, fesselnd und wundervoll]
A oder E in Verwandlung
A: Ein Buch was LGBTQIA thematisiert. - Someone New [irgendwie nicht meins]
E: Ein Folgeband aus einer Reihe. - Origin. Schattenfunke [spannender und mitreißender vierter Band]
Somit habe ich 4988 Seiten im August für die N.E.W.T.´s gelesen, die Obsidian-Reihe habe ich aber gleich beendet, der letzte Band passte nur zu keiner Aufgabe. Damit kämen aber nochmal 416 Seiten hinzu.
Ein bisschen stolz macht mich das schon, zumal ich nicht wirklich viel frei hatte im August.
Wie habt ihr so die N.E.W.T.´s verbracht?
Eure Blue Diamond.
Falls jemand wissen möchte, wie es Kitty ergangen ist, schaut hier rein:
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