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Sonntag, 25. September 2022

Nettle & Bone


Hallo liebe Fantasyfreunde,

der Herbst ist da, und damit die Zeit für düstere aber auch herzerwärmende Geschichten. Die perfekte Kombination möchte ich euch heute vorstellen. Dieses Buch passt perfekt in die kommende Jahreszeit, entweder jetzt vor Halloween oder dann auch im November, bevor es Richtung gemütliche Weihnachtszeit geht. 

Die Fakten:

  • Titel: Nettle & Bone
  • Autor: T. Kingfisher
  • Erschienen: 2022
  • Verlag: MacMillan Audio
  • Dauer: 9 Std 3min (ungekürzt)
  • Preis: 9,95 Euro im Abo
  • Klappentext:

    "Marra never wanted to be a hero. As the shy, convent-raised, third-born daughter, she escaped the traditional fate of princesses, to be married away for the sake of an uncaring throne. But her sister wasn’t so fortunate—and after years of silence, Marra is done watching her suffer at the hands of a powerful and abusive prince. Seeking help for her rescue mission, Marra is offered the tools she needs, but only if she can complete three seemingly impossible tasks:—build a dog of bones,—sew a cloak of nettles,—capture moonlight in a jar. But, as is the way in tales of princes and witches, doing the impossible is only the beginning. Hero or not—now joined by a disgraced ex-knight, a reluctant fairy godmother, an enigmatic gravewitch and her fowl familiar—Marra might finally have the courage to save her sister, and topple a throne."

Zur Handlung: Marra ist die jüngste von drei Schwestern, Töchter eines kleinen Königreichs, das mit Mühe einen wichtigen Hafen sichert. Marras Mutter regiert dieses Königreich mit viel Scharfsinn und kann die beiden feindlichen Königreiche davon abhalten, sie anzugreifen. Doch über kurz oder lang muss eine Lösung her: die Hochzeit der ältesten Tochter mit dem Prinzen des nördlichen Königreichs.

Doch schon kurz nach der Hochzeit kommt diese Tochter in einem Sarg zurück, nach einem Sturz wird gesagt. Nun wird Marras zweite Schwester an den gleichen Prinzen verheiratet, und Marra wird in ein Kloster geschickt, damit ihre potentiellen Kinder keine Rivalen zu denen des Prinzen werden können. Doch Marra erfährt schließlich, wie es um die Ehe ihrer Schwester bestellt ist, und sie beschließt sie zu retten. Dafür muss sie nur drei unmögliche Taten vollbringen und einen König töten.

Dieses Buch fühlt sich sofort an wie ein Märchen, wenn auch ein etwas Schauriges. Denn wir treffen Marra, wie sie über eine Grube voller verfluchter Knochen in einem Land von Kanibalen kniet und mit Draht das Skelett eines Hundes zusammensetzt. Doch so sind unmögliche Taten nun einmal - ziemlich unmöglich. Doch Marra gelingt es und fortan folgen wir ihr und ihrem Knochenhund auf diesem Abenteuer.

Marra als Hauptfigur war mir sofort sympathisch. An ihr wird manchmal bemängelt, dass sie nicht sehr schlau ist, aber ich mag das in Charakteren. Es sind nicht nur die Schlauen, die Abenteuer bestehen können, und eben auch nicht nur die reichen oder die starken oder die schönen. Damit hatte sie bei mir schon Pluspunkte. Marra liebt das ruhige Leben im Kloster, sie will gar nicht für Macht heiraten müssen und am Hofe leben, wo alle tratschen. Lieber hilft sie der Krankenschwester des Klosters aus, wenn im Umland Kinder geboren werden oder Unfälle geschehen.

Doch Marra findet dann doch heraus, was mit ihrer Schwester geschieht, und sie ist entsetzt davon - und davon, dass andere es bereits wissen und hinnehmen. Hier fand ich den Aufbau des Buches ehrlich gesagt ein bisschen seltsam, denn wir treffen Marra wie gesagt beim Erfüllen ihrer zweiten unmöglichen Tat, und dann machen wir einen Sprung in ihre Hintergrundgeschichte, der aber fast das ganze erste Viertel des Buches ausmacht, bevor wir wieder zurück zu den Taten kommen. Mir war dieser Teil einfach zu lang oder komisch platziert. Ich glaube, man versteht Marra als Charakter und ihre Motivation auch mit einer stärken gekürzten Backstory.

Wenn es dann aber richtig losgeht, ist das Buch wirklich toll. Marra bringt zunächst eine Art Hexe dazu ihr zu helfen. Diese lebt auf einem Friedhof und sorgt dafür, dass die Toten tot bleiben. Mit ihrer Magie machen sie sich dann auf die Suche nach dem, was Marra braucht um den Prinzen zu töten. Dabei führt ihr weg sie zum Beispiel auch auf einen magischen Marktplatz in der Feenwelt, wo sie einen versklavten Menschen freikaufen - da wird es auch nochmal schön schaurig.

Die Gruppe um Marra ist wirklich, was das Buch so besonders macht. Alle unterstützen sich auf diesem Abenteuer, auch wenn sie ein wirklich wilder Haufen sind. Selbst das dämonische Huhn hilft letztlich, wo es kann, auch wenn es das nie zugeben würde. Wenn ihr also solche Found Family-Geschichten mögt, greift hier auf jeden Fall zu. Ein bisschen romantisch wird es dann auch. Es bleibt zwar eher eine Randnotiz der Geschichte, aber auch hier fand ich das langsame und zarte Entspinnen der Gefühle total schön dargestellt. Da ist sogar mir Zynikerin warm ums Herz geworden. 

Das Ende war dann auch nochmal sehr interessant, denn es wird schon ein bisschen dramatisch, aber es bleibt eben auch märchenhaft und man glaubt ganz fest, dass es gut ausgeht. Hier mochte ich dann auch nochmal Marras Schwester sehr, die nicht so wahnsinnig viel auftaucht, aber trotzdem für mich eine sehr interessante Figur ist. Es wird auch emotional, denn selbst im Märchen hat alles einen Preis.

Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Abgesehen von den kleinen Längen am Anfang ist es so eine schöne Geschichte mit schaurigen Szenen aber ganz viel Wärme erzählt, und liebenswerten Charakteren, die gegen das Böse mit schönem Gesicht kämpfen. Es ist auch ein feministisches Märchen, und eines das zeigt, dass es nicht immer die stärksten, schlausten und schönsten Menschen sind, die siegen, sondern manchmal einfach die, die sich die richtige Hilfe suchen und die besten Gründe haben.

Habt ihr Empfehlungen für ähnliche märchenhafte Geschichten für die kalte Jahreszeit?

Bis bald,
Eure Kitty Retro





Meine Bewertung:



Mittwoch, 21. September 2022

Skin of the Sea


Hallo meine Lieblingsleser,

nächste Woche bekomme ich hoffentlich meinen Ausweis meiner neuen Bibliothek und daher ist es an der Zeit, dass ich euch das letzte Buch vorstelle, dass ich über meine alte Bibliothek gelesen hatte. Es handelt sich dabei um ein Jugendbuch, welches in diesem Jahr auch eine Fortsetzung bekommt. Allerdings werde ich diese eher nicht lesen.

Die Fakten:

  • Autor: Natasha Bowen
  • Titel: Skin of the Sea
  • Reihe: Skin of the Sea 1
  • Erschienen: 2021
  • Verlag: Random House
  • Seiten: 303
  • Preis: 8,37 Euro
  • Klappentext: "Simi prayed to the Gods once. Now she serves them as Mami Wata - a mermaid - collecting the souls of those who die at sea and blessing their journey's back home. But when a living boy is thrown overboard, Simi does the unthinkable - she saves his life, going against an ancient decree. And punishment awaits those who dare to defy it. To protect the other Mami Wata, Simi must journey to the Supreme Creator to make amends. But all is not as it seems. There's the boy she rescued, who knows more than he should. And something is shadowing Simi, something that would rather see her fail... Danger lurks at every turn, and as Simi draws closer, she must brave vengeful gods, treacherous lands, and legendary creatures. Because if she doesn't, the she risks not just the fate of all Mami Wata, but also the world as she knows it."

Zur Handlung: Simi ist eine Meerjungfrau, aber das war nicht immer so. Sie hatte einmal ein Zuhause, eine Familie, doch dann wurde sie von Sklavenhändlern verschleppt. Als sie von Bord geworfen wird, denkt sie, dass es das für sie war, doch sie betet zu einer Göttin und diese antwortet ihr. Fortan soll Simi das Leben an Land vergessen und ganz in ihrer neuen Rolle aufgehen: als Sammlerin der Seelen von anderen Sklaven, die über Bord geworfen werden.

Doch alles ändert sich an dem Tag, als einer dieser Sklaven nicht tot ist, als Simi sich ihm im Wasser nähert. Um zu verschwinden und ihn ertrinken zu lassen, ist es zu spät. Und es hat auch niemand Simi gesagt, was sie in einem solchen Fall tun sollte. Also hört sie auf ihr Bauchgefühl und rettet den Jungen - und damit bricht sie die einzige Regel, die nicht gebrochen werden darf.

Ich habe mich sehr auf eine Geschichte mit Meerjungfrauen gefreut, da diese für mich einfach das absolute Sommergefühl verbreiten. Leider musste ich feststellen, dass der Großteil dieser Geschichte allerdings an Land spielt und Simi so gut wie nie als Meerjungfrau erkennbar ist. An Land bekommt sie beide, die ihr zwar nach einer Weile wehtun, aber das ist irgendwie auch schon alles. Das war für mich schon eine kleine Enttäuschung.

Abgesehen davon mochte ich sie aber als Hauptfigur. Unter Wasser vergisst sie ihre Vergangenheit, weswegen sie gern an Land geht. Allerdings wird das von ihrer Chefin sozusagen, der Göttin, der sie nun dient, nicht gern gesehen. Sie trifft viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus, ist aber auch loyal und möchte nicht, dass andere durch ihre Taten verletzt werden. Man muss hier auch sagen, dass sie am Anfang einfach nicht genug Informationen hat, um richtig zu handeln.

Die ganze Mythologie an dieser Geschichte hat mir sehr gefallen. Vieles ist von afrikanischen Mythen inspiriert. So trifft Simi auf ihrem Weg dann auch auf verschiedenste magische Wesen und auch Götter. Dadurch folgt ein Abenteuer auf das nächste und es gibt immer etwas zu bestaunen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch dann etwas länger wäre, damit wir auch Zeit haben die Charaktere besser kennen zu lernen. So wirkt es etwas überladen mit all diesen Wesen, und für keines bleibt genug Zeit.

Natürlich bekommen wir auch ein wenig Romantik in dieser Geschichte. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir davon aber seit dem Lesen nicht viel in Erinnerung geblieben ist, außer dass ich es ganz gut gemacht fand. Während des Abenteuers lernen wir, wer der gerettete Junge ist und weswegen er unbedingt zurück zu seiner Familie muss. Ich mochte ihn als Charakter sehr und auch die Gefühle, die sich entspinnen. Allerdings muss auch hier Vieles hinter den Plot zurücktreten.

Insgesamt hat das Buch einen Quest-Charakter - es gibt ein klares Ziel für die ganze Zeit und es geht darum, wie dies erreicht wird, inklusive Reisen über Wasser und Land. Manche mögen das, andere nicht. Das Ende war dann auch spannend und tatsächlich nicht zu einfach. Tatsächlich müssen einige Charaktere einen hohen Preis bezahlen. Da wir aber nie so richtig Zeit haben um Verbindungen zu ihnen aufzubauen, hat mich das leider eher kalt gelassen. Es gibt dann auch noch einen Twist mit einer Figur, den man leider schon von der ersten Sekunde, in der die Figur auftritt, kommen sieht. 

Alles in allem würde ich das Buch empfehlen, wenn ihr solche Abenteuer-Geschichten mögt, bei denen viel gereist und viel gesehen wird. Auch wenn man die Charaktere nicht tief kennenlernt, macht es doch Spaß, sie auf diesen Abenteuern zu begleiten, und es steht auch immer wirklich viel auf dem Spiel. Die mythologischen Figuren, die eingebaut werden, sind teilweise eher bekannt, teilweise auch eher unbekannt in der Buchwelt. Man weiß meist nie, was hinter der nächsten Biegung lauert. Schade fand ich trotzdem, dass das meiste an Land spielt.

Habt ihr das Buch schon gelesen? Oder habt ihr Empfehlungen für Meerjungfrauengeschichten?

Bis bald,
Eure Kitty Retro






Meine Bewertung:



Montag, 19. September 2022

How Beautiful We Were


Hallo meine Lieblingsleser,

vor Kurzem habe ich euch das erste Buch der Autorin vorgestellt, und heute kommt schon das zweite. In der Realität lag da schon einiges an Zeit dazwischen, aber ich komme leider so selten zum Bloggen. Allerdings habe ich sehr ähnliche Gefühle zu beiden Büchern: unglaublich gelungener Start, dann allerdings ein Ende, mit dem ich nicht zufrieden bin, was vor allem daran liegt, wie die weiblichen Charaktere behandelt werden.

Die Fakten:

  • Autor: Imbolo Mbue
  • Titel: How Beautiful We Were (dts. Wie Schön Wir Waren)
  • Erschienen: 2021
  • Verlag: Canongate Books
  • Seiten: 360
  • Preis: 9,97 Euro
  • Klappentext: "Set in the fictional African village of Kosawa, How Beautiful We Were tells the story of a people living in fear amidst environmental degradation wrought by an American oil company. Pipeline spills have rendered farmlands infertile. Children are dying from drinking taxic water. Promises of clean-up and financial reparations to the villagers are made - and ignored. The country's government, led by a brazen dictator, exists to serve its own interests only. Left with few choices, the people of Kosawa decide to fight back. But their fight will come at a steep price... one which generation after generation will have to pay."

Zur Handlung: Im fiktiven afrikanischen Dorf Kosawa geht der Tod um, bis einige Männer eines Tages beschließen, dass sie genug hatten. Doch außer leeren Versprechen ist von der amerikanischen Firma nichts zu erwarten, und von der Regierung erwarten die Dorfbewohner nur Schmerz und Tod. Dennoch gibt es eine Familie, die diesen Kampf nicht verloren geben kann.

Am Ende bezahlen alle den Preis dafür. Die sterbenden Kinder, die trauernden Mütter, die verhafteten Väter. Doch ein Journalist mit Kontakten nach Amerika lässt neue Hoffnung entstehen, dass sich vielleicht jemand auf die Seite von Kosawa schlagen wird. Mitglieder von NGOs kommen und versprechen, mit diesem Dorf zu kämpfen, bis es endlich wieder in seiner Heimat leben kann.

In diesem Buch wechseln sich zwei Perspektiven ab: wir haben einerseits eine Gruppe von Kindern, die wir beim Aufwachsen begleiten. Diese Perspektive ist aus der Wir-Sicht geschrieben, was ich sehr interessant fand. Andererseits haben wir eine bestimmte Familie aus Kosawa, von der nach und nach verschiedene Mitglieder zu Wort kommen und wir deren Geschichten erfahren. Dieser Teil hat mir fast noch besser gefallen.

Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich grandios. Es eröffnet mit der Situation der sterbenden Kinder und wir erleben Versammlungen, bei denen die Menschen immer wieder hoffen, dass sich endlich etwas ändern wird. Dann begeht der "Dorftrottel", wenn man ihn mal so nennen mag, allerdings eine ganz unerwartete Tat, die dem Dorf eine neue Chance eröffnet. Ich fand das alles so spannend, und man merkt natürlich sofort: das kann nicht gut gehen. Gleichzeitig hofft und wünscht man aber mit diesem Dorf.

Was mich an diesem Buch so stark überzeugt hat, ist, wie realistisch es ist. Natürlich erwarten wir, dass ein afrikanisches Dorf seine Interessen nie und nimmer gegen eine amerikanische Ölfirma durchsetzen kann. Ich will gar nicht wissen, wie viele solche Dörfer es über die Welt verteilt gibt. Aber das Buch schreckt hier auch vor nichts zurück, sondern zeigt uns unsere Welt in all ihren Fehlern. Das konnte ich sehr wertschätzen, auch wenn es natürlich beim Lesen keine Freude macht.

Spannend fand ich auch, dass an einigen Stellen eher feministische Töne angeschlagen werden. So erfahren wir von einer Frau, die ihren Mann jung verloren hat. Eigentlich muss sie nun nach der Tradition für immer alleine bleiben, doch sie liebt Sex und körperliche Nähe und leidet sehr unter dem Verlust. Tatsächlich ist es dann gerade auch ihre Schwiegermutter, die sie schließlich überredet sich über diese Tradition hinwegzusetzen und erneut zu heiraten, damit sie wieder glücklicher werden kann. Gerade in Gesellschaften, in denen Männer mehrere Ehefrauen haben, entsteht durch solche Traditionen natürlich ein enormes Machtgefälle, was damit angefochten wurde.

Im Vordergrund steht aber hier das David-gegen-Goliath-Thema im Kampf des Dorfes. Dabei werden verschiedenste Strategien versucht und immer sehen wir sie letztlich scheitern. Und ich denke, das ist kein Spoiler, wenn ich das Buch für seinen Realismus lobe. Hier werden einige sehr wichtige Aussagen getroffen, die wir einfach häufiger hören müssen, und deutliche Fehler im System aufgezeigt, so beispielsweise, dass nationale Gerichte nicht über international agierende Unternehmen wachen können. Das Buch weiß hier einfach viel Wichtiges zu sagen und wir sollte alle zuhören, auch wenn es weh tut.

Leider hat auch dieses Buch es nicht geschafft den Ball bis zum Ende am Rollen zu halten. Das liegt vor allem daran, dass im letzten Drittel des Buches eine Gruppe Männer beschließt, dass eine Frau bewusstlos rituell sexuell belästigt werden soll. Ausführende sind dabei zwei kleine Jungen, die angeblich mit dem spirituellen Geist in Verbindung stehen. Die Frau merkt davon nix, da sie wie gesagt bewusstlos ist, aber im restlichen Buch wird ihr Zustand danach als etwas Positives portraitiert, womit ich leider nix anfangen kann. Sexuelle Gewalt gehört für mich in keiner Form in ein positives Licht - egal, wie realistisch es in bestimmten Gegenden noch sein mag.

Das Ende hat mich dann leider auch nicht zufriedenstellen können. Ich fand die letzten Kapitel dann einfach nicht gut. Auch die Geschichte einer Person, die dann in die korrupte Regierung hineingezogen wird, fand ich tonal nicht mehr passend, wenn auch vermutlich realistisch. Aber es hat für mich dann letztlich nur noch geholtert und gepoltert, und die Erzählstränge haben nicht mehr zusammengepasst. 

Alles in allem würde ich das Buch trotzdem empfehlen, wenn ihr euch für das Thema Umweltschutz und Afrika interessiert. John Oliver hat ja gerade auch ein Video darüber gemacht, wie CO²-Ausgleich auch häufig auf Kosten von afrikanischen oder anderen Dörfern des globalen Süden betrieben wird. Hier müssen wir uns alle einfach mehr informieren und weniger glauben, was uns die großen Unternehmen erzählen.

Habt ihr schon vom Buch gehört? Und kommt es für euch in Frage?

Bis bald,
Eure Kitty Retro





Meine Bewertung: