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Mittwoch, 30. Dezember 2020

Die Charité-Reihe + Serie

Hallo zusammen,

ich hatte es ja schon angedroht, dass ich mir einige medizinisch angehauchte Reihen mit historischem Charakter vorgenommen habe, weil es mich wirklich gepackt hat. 

Fakten:
  • Autorin: Ulrike Schweikert
  • historische Romanreihe
  • bisher 2 Bände seit 2018
  • bisher 2 Staffeln seit 2017 je 6 Episoden á 45 Minuten
  • ca. 500 Seiten pro Band
  • Rowohlt Taschenbuch Verlag
  • Preis: 14,99€ (Broschiert)
Klappentext:
"Sternstunden der Medizin Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt."

Erst einmal möchte ich scheinbar einen Fehler von mir darlegen. Ich dachte die Serie basiert auf den Büchern. Nun habe ich lange nach Erstauflagen und so weiter gesucht und stelle fest, nein die Serie gab es vor den Büchern. Kein Wunder also, dass ich eigentlich darüber sprechen wollte, wie unterschiedlich beides ist - ja muss ja irgendwie auch, außer die Bücher würden auf der Serie basieren, was auch nicht der Fall ist.

Ein Glück erzählen beide grundlegend ähnliche Geschichten, nämlich die der Charité, Deutschlands wohl berühmtesten Krankenhaus, vielleicht sogar bis heute.

Im Wesentlichen sind die Charaktere der beiden Medien verschieden. Doch es handelt sich dabei um die der Schwestern und Nebencharaktere. Die Ärzte ähneln sich zum Großteil natürlich da sie vor allem die Geschichte schreiben. Wir beginnen Anfang dem 19. Jahrhundert. Viele der heute ausgerotteten Infektionskrankheiten verbreiteten sich immer wieder. Die Charité war dabei nicht nur ein Krankenhaus sondern auch Studienzentrum für angehende Ärzte und konnte daher auch Patienten behandeln, die sich dies nicht leisten konnten, aber sich zu Studienzwecken zur Verfügung stellten. Hierbei werden ziemlich präzise immer wieder Behandlungen beschrieben. Das ist ehrlich gesagt hin und wieder auch viel zu detailliert, zumindest für meinen Geschmack. Für Anatomie begeisterte ist es sicherlich ganz fabelhaft.

Ebenso steht Charité für Barmherzigkeit und dies wird oder besser soll durch die Ordensschwestern dargestellt und umgesetzt werden. Neben ihnen gibt es quasi weltliche Schwestern und Helferinnen. Gemeinsam pflegen sie die Patienten rund um die Uhr. Sie leben auch auf dem Gelände der Charite. Das Verhältnis ist wohl eher angespannt zwischen den beiden Gruppen. In der Serie wird dies noch wesentlich deutlicher als in den Büchern. 

Einige Liebesbeziehungen oder solche die es mal werden wohl fügen sich ebenso immer wieder in die Geschichte. Auch politische Einflüsse, das Kaiserreich und die Weltkriege finden sich wieder. Antisemitismus spielte natürlich auch eine große Rolle in diesen Zeiten. 

Das Thema der gesellschaftlichen Einbindung von Frauen überschattet jedoch alles. Wir erleben so viele Aspekte von Hierarchien und Ungleichbehandlung, aber eben auch den Wandel hin zu mehr - damals nannten sie es Zugeständnisse - Normalität. Frauen durften später auch endlich mehr über die Medizin lernen, ja sogar Ärztinnen durften sie werden. Die Charité und im Allgemeinen Deutschland war da übrigens sehr hinterher. 

Die Serie thematisiert zusätzlich Homosexualität und Euthanasie. Das haben die Bücher nach meiner Erinnerung ausgelassen. Es ist fast schon ein bisschen viel was sowohl in den Büchern als auch in der Serie behandelt wird. Die Serie wird außerdem weitergehen, bei den Büchern konnte ich dazu nichts herausfinden. 

Auch die schauspielerischen Leistungen in der Serie haben mir gut gefallen, sie waren im gleichen Maße angespannt und locker und dadurch wirklich sehr authentisch. Ich frage mich ob Mediziner wirklich so viel gegen und für politische Belange getan haben. 

Es ist auch etwas erschreckend wie die Medizin sich so entwickelt hat und dabei meine ich vor allem die Umstände und das Vorgehen um Fortschritte zu erreichen. Es ist gruselig, eigentlich weiß man das ja irgendwie, doch es so genau beschrieben zu bekommen oder auch zu sehen ist dann schon nochmal eine verrückte Nummer. 

Insgesamt haben mir aber beide Medien sehr gut gefallen, da sie das Rundumpaket für einfach alles bieten. Dynamik und Detailreichtum sowie starke Charaktere zeichnen sie aus. Es ist außerdem ein ständiges auf und ab der Gefühle. Der Schreibstil der Reihe ist sehr flüssig und leicht verständlich. Was mir am besten gefallen hat ist die Tatsache das wir Robert Koch und Paul Ehrlich begegnen, diese beiden Namen spielen in Zeiten von Covid-19 eine tragende Rolle - ja heute noch ;) Das hat mich richtig begeistert. 

Empfehlen kann ich es daher jedem der sich für historische Geschichten vor allem im Bereich der Medizin interessiert. Ich glaube zwar dass es besser für Frauen geeignet ist, doch kann es natürlich jeden Horizont erweitern ;)

eure Blue Diamond.

Montag, 28. Dezember 2020

These Violent Delights


Hallo meine Nachweihnachtsleser,

wir hoffen, ihr habt die Feiertage gut überstanden und könnt nun noch ein paar schöne Tage bis zum Jahreswechsel verbringen. Wenn ihr arbeiten müsst, wünschen wir euch viel Kraft, und wenn ihr Urlaub habt, dann gute Entspannung. Ich möchte euch heute von einem Buch berichten, dass ich für den Dark Academics Buchclub gelesen habe. Ich hatte mich sehr gefreut, dass dieses Buch ausgewählt wurde und hätte es sicherlich auch irgendwann eh gelesen...

Die Fakten:

  • Autor: Chloe Gong
  • Titel: These Violent Delights 
  • Reihe: These Violent Delights 1
  • Erschienen: 2020
  • Verlag: Margaret K. McElderry Books
  • Seiten: 439
  • Preis: 14,89 Euro
  • Klappentext: "A blood feud between two gangs runs the streets red, numbing the city to its chaos. At the heart of it all is eighteen-year-old Juliette Cai, a former flapper girl who has returned to begin her duties as the proud heir of the Scarlet Gang - a network of criminals far above the law. Their only rivals in power are the White Flowers, who have fought the Scarlets for generations. And behind every move is their heir, Roma Montagov, who was Juliette's first love until he betrayed her. But when gangsters on both sides start clawing their own throats out, the people start to whisper. Of a contagion, a madness. Ot a monster in the shadows. As the deaths stack up, Juliette and Roma must set their guns aside and work together no matter their personal grudges. For if they cannot contain this mayhem, then there will be no city left for either to rule."

Zur Handlung: Juliette Cai ist Teil der Scarlet Gang, Roma Montagov Teil der White Flowers. Zwei Familien, zwei Clans, verbunden in einer ewigen Fehde. Doch diese beiden hatten einen Weg zueinander gefunden, hatten sie gegenseitig Platz in ihren Herzen geschaffen. Sie hätten die beiden Gangs in eine friedlichere Äre führen können, in denen ihnen bewusst wird, dass die wahre Gefahr für ihr geliebtes Shanghai aus dem Westen kommt. Doch auch ihre Ideale konnten der Fehde am Ende nicht widerstehen...

Nun ist Juliette aus Amerika zurück, wo sie verschiedene Sprachen gelernt hat, und sich zu verteidigen. Sie hat den Rassismus gesehen, der überall auf der Welt um sich greift. Sie hat in ihrer eigenen Heimat gesehen, wie Schilder auftauchen, die den einheimischen Chinesen den Zutritt zu Parks verbietet. Juliette liebt diese Stadt, die zum Großteil von der Scarlet Gang ihres Vaters gehalten wird - und sie will eine gute Anführerin werden, wenn sie eines Tages den Platz ihres Vaters einnimmt. Doch plötzlich geht eine Todeswelle um und gefährdet alles, was Juliette kennt und liebt.

Dieses Buch hat einige Dinge auf die ich mich sehr gefreut habe: es ist inspiriert von Romeo und Julia, es spielt in einem Teil der Welt, der nich 0815 ist, und es spielt in den 20er Jahren - meiner Lieblingszeitperiode der Geschichte. Und diese Teile haben sich auch als Dinge herausgestellt, die ich mochte. Dass das Buch nur inspiriert an Romeo und Julia ist und keine Neuerzählung im klassischen Sinne, hat einige enttäuscht, ich fand es aber lustig, die kleinen Hinweise auf die Originalfassung zu suchen, die dann aber ganz anders in der Handlung eingesetzt werden: der Maskenball, die Balkonszene, das Aufeinandertreffen von Tyler (Tybalt), Marshall (Mercutio) und Benedikt (Benvolio), und schließlich das Medikament, das einen kurze Zeit tot erscheinen lässt.

Das Setting im Shanghai der 20er Jahre hatte durchaus Flair für mich. Es ist definitiv ein eher dreckiges und chaotisches Setting, darin aber charmant, denn Juliette als Hauptfigur liebt diese Stadt und so liest sich auch deren Beschreibung. Aber es geht nicht um Glamour und Glitz wie man vielleicht erwarten würde, sondern um düstere Ecken und Kriminalität. So ist das Buch auch recht blutig und es kommen viele Szenen von Selbstverletzung vor - diese wird durch einen geheimnisvollen Wahn ausgelöst, dem Juliette auf der Spur ist. 

Gefallen hat mir hier die historische Einbettung. Es wird vom Rassismus der Zeit gesprochen und auch vom Imperialismus, der andere Züge angenommen aber längst nicht am Ende war. Das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen in dieser einen Stadt wird sehr deutlich. Die Cais sind eine Familie, die schon immer in Shanghai lebte. Die Montagovs sind russischer Abstammung und während der Revolution in Russland geflohen. Beide Gruppen werden von den westlichen Mächten - Frankreich, England, etc. - nicht ernst genommen und unterdrückt. Daneben merkt man dieses Kulturenmischmasch auch an den unterschiedlichen Sprachen, die in den Text einfließen, was mir gut gefallen hat.

Es geht aber auch um die politische Spaltung dieser Zeit, einem Zusammenkommen der Kommunisten und Gewerkschaftler und der Gegenposition der Nationalisten. Dabei erfahren wir die politischen Probleme aber aus Sicht einer privilegierten Position - Juliettes Familie hängt an den klassischen Verhältnissen von Besitzenden und Nicht-Besitzenden, sodass die Kommunisten für sie eine Gefahr sind. Auch wenn am Ende ein bisschen ein anderes Licht darauf geworfen wird, ist das natürlich auch eine spezifische Perspektive darauf.

Was mich leider nicht überzeugen konnte, waren die leicht mythisch anmutenden Dinge - das Monster und der geheimnisvolle Wahn. Zugegeben, meine Kopfhaut hat viel gejuckt beim Lesen (wer es gelesen hat, weiß, warum), aber wirklich verstanden habe ich es am Ende nicht. In der Hinsicht hat mich das Buch an Mexican Gothic erinnert, wo die Auflösung auch nach dem Motto war: random Brite hat in der Natur was echt Krasses entdeckt, was biologisch irgendwie keinen Sinn macht, aber ist halt Horror... Darüber muss man dann irgendwie hinwegsehen.

Außerdem mochte ich die Beziehung von Juliette und Roma nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Anders als im Original haben wir hier eher eine Love-to-Hate-to-Love(-to-Hate)-Beziehung, die allerdings nicht das Feuer hat, das ich mir da wünsche. Es gibt 2-3 gute Szenen zwischen den beiden, aber ehrlich gesagt gab es bei den Nebencharakteren da deutlich mehr Chemie. So wollen auch alle viel lieber wissen, wie es mit Benedikt und Marshall wohl weitergeht - und ich hoffe ehrlich gesagt auf eine Juliette-Marshall-Freundschaft á la Shatter Me (Juliette & Kenji). Aber das bleibt dann für die Fortsetzung...

Einen letzten positiven Punkt sehe ich in der Figur der Kathleen. Kathleen ist eine Cousine von Juliette und ist trans. Ein Kritikpunkt, den man anführen kann, ist, dass das am Anfang etwas verwirrend ist und man ihre Hintergrundgeschichte erst recht spät erfährt und das auch nicht so explizit ist, dass man es beim Überfliegen versteht. Ich hatte damit aber keine Probleme und möchte eher positiv hervorheben, dass die Autorin überhaupt einen Trans-Charakter in dieses historische Setting aufgenommen hat und meiner Meinung nach auch eine grandiose Lösung dafür gefunden hat, dass Kathleen trotzdem ein normaler Teil der Familie ist. Ihr Trans-Sein ist nicht ihre eigentliche Storyline, sondern eben etwas, das so ist. Sie hat Freunde, sie gehört in den Clan und erfüllt wichtige Aufgaben und Funktionen in der Story. Das hat mir gut gefallen und davon will ich im zweiten Band noch mehr!

Alles in allem war das Buch unterhaltsam, aber die leicht übernatürlichen Sachen haben für mich leider nicht funktioniert. In der Romeo-und-Julia-Konstellation wollte ich einfach mehr Gefühl, mehr Geschmachte, mehr Feuer. Die Nebencharaktere und das Setting haben mich aber überzeugt. Ich denke, wenn das zweite Buch erscheint, werde ich die Reihe als Hörbücher versuchen.

Habt ihr dem Buch schon eine Chance gegeben oder ist Romeo und Julia eh nicht euer Ding?

Bis bald,

Eure Kitty Retro





Meine Bewertung:



Freitag, 25. Dezember 2020

[Filmkritik] Soul

Frohe Weihnachten euch allen,

Disney- und Pixarfans aufgepasst. Der Streamingdienst Disney+ hat heute einen neuen Film auf die Plattform gebracht und dieses mal nicht mit verbundenen Extrakosten. Dies mag daran liegen, dass er im Oktober bereits versucht wurde in die Kinos zu bringen, hat dann aufgrund Covid-19 sicher nicht so geklappt wie gedacht. Vielleicht wurde auch aus Mulan gelernt, das kann man nur vermuten oder sie finden den Film schlechter und deswegen nicht Zusatzzahlungsfähig? Ohje ohje - wilde Spekulationen - freuen wir uns lieber einfach, dass es pünktlich zum ersten Weihnachtsfeiertag etwas Neues gibt.

Es handelt sich hier um 100 Minuten Computeranimation, die in ihren echten Charakteren schon sehr sehr nah an die Realität kommt und einfach hervorragend aussieht. Es scheint mir, dass hier einige Techniken zusammenkommen, die akzentuiert mit dem Inhalt harmonieren und keineswegs zu überladen sind. Er wird als Abenteuerfilm beschrieben, naja so richtig passend finde ich das nicht, ich weiß allerdings auch nicht, was besser passen könnte, muss ich ehrlich zugeben.

Wir lernen als erstes Joe Gardner kennen, er unterrichtet an einer Schule Musik und ist selbst total begeistert von Jazz. Hier könnte er nun endlich richtig Fuß fassen, doch er träumt von einer Musikkarriere in der Jazzwelt auf Bühnen und nicht an einem Lehrerpult. Als er nun endlich seine große Chance bekommt, doch noch auf einer Bühne aufzutreten und sich seinen Traum zu erfüllen, fällt er wortwörtlich in ein Loch. Der Übergang in einer abstrakte Welt kommt abrupt und es wird sofort klar, Joe scheint gestorben zu sein - doch Moment, das möchte er nicht und versucht daher alles um nicht ins Jenseits zu geraten. Prompt landet er im Vorseits. Ja ihr habt richtig gelesen. Hierher kommt auch der Name des Films, denn im Vorseits beginnen die Seelen ihr Dasein. Dort werden sie außerdem mit allerlei Eigenschaften ausgestattet, die ganz zufällig ausgewählt zu sein scheinen und so die tollsten Kombinationen ergeben, eben wie wir Menschen nun mal so sind. Dort wird Joe unter falschem Namen zu einem Mentor und soll sich um Seele Nummer 22 kümmern, an der sich schon Ghandi, Mutter Theresa und Co. vergeblich bemüht haben, den so notwendigen Funken auszulösen, bevor es für die Seelen auf die Erde geht. Für beide beginnt nun eine ganz wundervolle Reise, die sie mal in die Realität und mal durch die abstrakte Welt führt.

Ganz ehrlich, dieser Film hat mir Weihnachten versüßt. Er ist zwar null weihnachtlich, aber er ist so so süß und jede Beschreibung die ich versuchen werde, wird ungenügend sein, denn er ist auch so anders. Das könnte aber auch eine Kritik für manche sein, denn ich fürchte kleinere Kinder, werden ihn eher langweilig oder eben nur niedlich finden, da er in seinen Aussagen und Witzen eher für Reifere geschrieben ist. Man muss halt irgendwie für sich schon eine Art Sinn im Leben festgestellt haben, um hier wirklich alles zu verstehen. Da ich denke, dass sich viele Jugendliche und Erwachsene auch für solche Filme begeistern lassen, wie ich, finde ich diese Entwicklung von Pixar ganz wundervoll. Dabei gibt es auch keinen Gesang, aber ich glaube, dass ist normal für Pixar, oder? Musik gibt es zwangsläufig durch Joe dennoch. 

Die Twists im Film empfand ich nicht immer als vollständig erzählt, aber das hat dem Ergebnis oder Erlebnis keinen Abbruch getan. Am besten hat mir gefallen, wie die unterschiedliche Sichtweise zweier Seelen auf eben einfach alles Stück für Stück gezeigt wird. Auch Tieren wird hier eine Seele zugesprochen, was zwar nicht überraschen sollte, doch ich habe mich darüber gefreut. 

Das mit dem Funken habe ich entweder in der finalen Erklärung verpasst oder selbst noch nicht ganz verstanden - was ich aber voll verstanden habe, dass in jeder Seele Begeisterungsfähigkeit steckt und es ist erst einmal völlig egal für was, denn darauf kommt es nur für die einzelne an und es ist egal, ob das für andere auch so wäre. 

Wir haben übrigens auch keinerlei Liebesgeschichtchen mit drin, was natürlich auch mal ganz schön ist - ist das auch typisch für Pixar? 

Empfehlen kann ich den Film jedem, er hat mich total amüsiert und fasziniert. Nur für ihn würde ich jetzt kein Abo abschließen, aber als kleiner Bonbon ist er ganz wunderbar geeignet, vielleicht inspiriert er sogar,

eure Blue Diamond.